Wolfenbüttel

Jahreskonzert des Akkordeon-Jugendorchesters Destedt


Das Orchester freut sich, am 17. Juni 2017 möglichst viele Besucher begrüßen zu dürfen. Foto: Akkordeon-Jugendorchester Destedt e.V.
Das Orchester freut sich, am 17. Juni 2017 möglichst viele Besucher begrüßen zu dürfen. Foto: Akkordeon-Jugendorchester Destedt e.V. Foto: privat

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31.05.2017

Destedt. Das Akkordeon-Jugendorchester Destedt e.V. veranstaltet am 17. Juni im Destedter Haus der Vereine das diesjährige Jahreskonzert. Ab 15 Uhr wird eine reich gedeckte Kuchentafel zunächst den körperlichen Hunger sättigen, bevor um 16 Uhr dann der Durst nach handgemachter Musik gestillt wird.


Damit es nicht nur ein Gaumen-, sondern auch ein Ohrenschmaus wird, begab sich das Orchester am Wochenende vom 20. und 21. Mai in ein „Trainingslager“. Von Samstag früh um 10 Uhr bis Sonntag Mittag gegen 14 Uhr probten die dreiundzwanzig Spieler des Orchesters in der Goslarer Jugendherberge an den Titeln, die fast jedem bekannt sein dürften und die drei Wochen später vorgetragen werden sollen. Im gemütlichen Teil des Samstagabends wurde an der Dekoration für das Haus der Vereine zur Untermalung des Themas „Filmmusik“ gearbeitet.

Auch wenn im ersten Teil des Konzerts die jüngeren Nachwuchsspieler mitspielen, so heißt dies nicht, dass unter der Leistung von Ilka Siemsen nur Musik aus Kinderfilmen oder -Serien dargeboten werden. Während das Titelstück aus Walt Disneys „Die Schöne und das Biest“ durchaus noch als Kinderfilm betrachtet werden kann, so so dürfte es bei „Skyfall“ aus der James-Bond-Reihe schon anders aussehen.

Im ersten Teil wird außerdem ein Ensemble des Orchesters, dass aus wenigen Spielern besteht, eine Zeitreise zunächst in das Filmjahr 1985 unternehmen, um von hier aus anschließend wieder „Zurück in die Zukunft“ in die Gegenwart zurückzukehren. So wie sich auch im zweiten Teils der Filmreihe in dem Zeitraum von 1985 – 2015 viel verändert hat, so hat sich auch im AJO inzwischen seit der Gründung im Jahr 1975 viel geändert. So ist Annika Böttcher inzwischen die dritte musikalische Leiterin nach dem Gründungs- und Ehrendirigenten Werner Gründel, der das Orchester die ersten zwanzig Jahre aufgebaut und geleitet hat, sowie Gabriele Gorecki, die in den weiteren etwa zehn Jahren die Leitung übernommen hatte.

Da Annika Böttcher jedoch auch selbst gerne in die Tasten greift, wird sie außerdem im Ensemble selbst mitspielen, bevor sie im zweiten Teil des Konzerts dann wieder den Taktstock schwingen wird. Das Hauptorchester startet hierbei – zeitlich gesehen - im Jahr 1971 und einem Medley aus „Grease“. Es folgt eine musikalische Reise in eine weit, weit entfernte Galaxie zu dem Science-Fiction-Märchen StarWars aus den späten 1970er Jahren. Der Abriss über die Filmgeschichte endet im Jahr 2013 mit einem Medley aus dem immer noch präsenten Kinderfilm „Frozen“ bzw. mit dem deutschen Titel „Die Eiskönigin – völlig unverfroren“. Die bekannten Prinzessinnen Elsa und Anna und dem tollpatischen Schneemann Olaf sind vor allem bei jüngeren Mädchen immer noch sehr beliebt. Das bekannteste Lied aus diesem Film „Let it go“ wurde im Jahr 2014 sogar mit dem Oscar ausgezeichnet.


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