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Januar bringt steigende Arbeitslosigkeit mit sich



Helmstedt

Januar bringt steigende Arbeitslosigkeit mit sich


Saisonbedingte Steigerung der Arbeitslosenzahlen hat die Agentur für Arbeit Helmstedt zu verzeichnen. Symbolfoto: Bundesagentur für Arbeit
Saisonbedingte Steigerung der Arbeitslosenzahlen hat die Agentur für Arbeit Helmstedt zu verzeichnen. Symbolfoto: Bundesagentur für Arbeit Foto: Bundesagentur für Arbeit

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Helmstedt. Im Landkreis Helmstedt waren im zurückliegenden Monat 3.421 Menschen arbeitslos, 185 beziehungsweise 5,7 Prozent mehr als im Dezember. Die Arbeitslosenquote beträgt aktuell 6,9 Prozent und liegt damit 0,2 Prozentpunkte unter dem Vorjahresniveau. Dies teilte die Bundesagentur für Arbeit mit.








Zum Jahresbeginn stieg die Arbeitslosigkeit im Bezirk der Agentur für Arbeit Helmstedt im Vergleich zu Dezember deutlich um 989 Personen beziehungsweise9,5 Prozent auf 11.440 Personen an. Im Vergleich zum Januar 2017 hat der Bezirk einen leichten Rückgang der Arbeitslosenzahlen zu verzeichnen: Im vergangenen Monat waren es107 beziehungsweise0,9 Prozent weniger Arbeitslose als noch vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote liegt bei 5,4Prozent und damit 0,1 Prozentpunkte unter dem Vorjahresniveau.

„Die steigenden Arbeitslosenzahlen zum Jahresbeginn sind vorrangig im Bereich des SGB III, der Arbeitslosenversicherung, zu verzeichnen. Der Anstieg ist zum einen saisonal bedingt, also auf die witterungsabhängigen Branchen zurückzuführen. Zum anderen gab es im Agenturbezirk vermehrt Zugänge in die Arbeitslosigkeit aus der Branche der Arbeitnehmerüberlassung. Im Ergebnis führt dies zu einem höheren Anstieg der Arbeitslosigkeit im Januar als gewohnt, “ führt Ulf Steinmann, Leiter der Agentur für Arbeit Helmstedt aus.

Das Stellenniveau seiweiterhin hoch, heißt es weiter in der Pressemitteilung der Agentur für Arbeit Helmstedt. Der Arbeitsagentur und den angeschlossenen Jobcentern seienim Januar 3.168 offene Stellen zur Besetzung gemeldet und damit 213 oder 7,2 Prozent mehr als vor einem Jahr. Der Zugang an Stellen lag im Januar mit 631 neuen Vakanzen 16 Stellen beziehungsweise2,6 Prozent über dem Vorjahreswert.




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