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Jugend- und Kultur-Café nimmt nächste Hürde

von Robert Braumann


In der Breiten Herzogstraße kann schon bald ein „Jugend- und Kultur-Café“ entstehen. Foto: Anke Donner
In der Breiten Herzogstraße kann schon bald ein „Jugend- und Kultur-Café“ entstehen. Foto: Anke Donner Foto: Anke Donner

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14.10.2016

Wolfenbüttel. Der Ausschuss für Wirtschaft und Finanzen stimmte am Freitag der Einrichtung eines "Jugend- und Kultur-Café" in der Lessingstadt zu. Sollte der Rat der Stadt in seiner Sitzung am 19. Oktober ebenfalls grünes Licht geben, könnte es noch in diesem Jahr los gehen.


Geeignete Räume sind bereits gefunden, die vom Vermieter noch renoviert werden sollen. Unter dem Vorbehalt der Beschlussfassung im Rat soll die Verwaltung dann den Abschluss eines unbefristeten Mietvertrages möglichst zum 1. November 2016 anstreben. Nach einem Jahr soll das Projekt evaluiert werden, gegebenenfalls müsste eine am Bedarf ausgerichtete Anpassung erfolgen.

Wunsch nach fester Kraft


Der Wunsch nach einem Treffpunkt für Jugendliche, in dem sich Geselligkeit und kulturelles Leben gleichermaßen abspielt, wurde immer wieder an die Stadt herangetragen. Zuletzt schon mit ganz konkreten Wünschen und Plänen, die von der Stadtjugendpflege und dem Jugendparlament ausgearbeitet worden sind. Innerhalb eines Arbeitskreises habe man viele Ideen entwickelt und sogar Konzerte organisiert. Ein „Roadtrip“ mit Auftritten von Bands in verschiedenen leerstehenden Immobilien sollte zeigen, wie ein solcher Treff von den Jugendlichen angenommen wird. Die Kosten werden mit jährlich rund 15.000 Euro zu Buche schlagen. Ob es eine feste Planstelle für die Einrichtung geben soll, wird im kommenden Jahr noch einmal beraten werden. "Es wird sicherlich Unterstützung von uns geben, es muss aber auch schon durch die jungen Leute selbst leben, es soll ein grundsätzlich selbstverwaltetes Jugendcafé sein."


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