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Jugendamt überschreitet Budget

von Frederick Becker


Das Peiner Jugendamt kann das Jahresbudget nicht vollständig einhalten. Foto: Frederick Becker
Das Peiner Jugendamt kann das Jahresbudget nicht vollständig einhalten. Foto: Frederick Becker Foto: Frederick Becker

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20.11.2017

Peine. Die Kreisverwaltung wird dem Jugendhilfeausschuss auf dessen Sitzung am kommenden Dienstag den Haushaltsbericht des Jugendamtes vorstellen. Daraus geht unter anderem hervor, dass die Leistungsausgaben bei den Hilfen für junge Volljährige, für Inobhutnahme und Eingliederungshilfe sowie den Hilfen zur Erziehung das Jahresergebnis stark belasten.


Die Kreisverwaltung rechnet derzeit mit einer Überschreitung des Planbudgets um rund 780.000 Euro. In Bezug auf das Jahresbudget von rund 24 Millionen beträgt die Abweichung 3,2 Prozent. "Die gesetzten Qualitätsziele konnten im ersten Halbjahr überwiegend erreicht werden", konstatiert die Verwaltung.

Im Bereich Jugendsozialarbeit, Erzieherischer Kinder- und Jugendschutz zeichnet sich hingegen eine leichte Budgetverbesserung ab. Grund hierfür sind laut Verwaltung höhere Zuwendungen aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF). Gleiches gilt für die Förderung der Erziehung in der Familie, auch hier zeichnet sich eine Budgetverbesserung ab. Grund sind die sinkender Fallzahlen im Bereich der Hilfen für die gemeinsame Unterbringung von Müttern oder Vätern mit Kindern. "Diese kostenintensiven Hilfen sind im Vorfeld schwer planbar und unterliegen starken Schwankungen. Die Jahresprognose ist positiv", so die Verwaltung.

Im Bereich der Erziehungshilfen ist "in diesem Jahr eine Budgetüberschreitung von 773.000 Euro zu prognostizieren, weil die Transferaufwendungen für die Heimerziehung/betreutes Wohnen angestiegen sind." Im Feld der Eingliederungshilfe, Hilfe für junge Volljährige, Inobhutnahme zeichnet sich laut Verwaltung eine Budgetüberschreitung von 589.000 Euro ab. Auch hier steigen die Transferaufwendungen für Heimerziehung und Inobhutnahmen.


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