Peine

Jugendhilfe: Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge

von Antonia Henker


Foto: Frederick Becker
Foto: Frederick Becker Foto: Frederick Becker

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07.02.2017

Peine. Die Themen Flucht und Zuwanderung sind zentral für die Jugendhilfe. Nach der Erstversorgung ist auch die Integration von unbegleiteten minderjährigen Asylsuchenden wichtig und eine Herausforderung für die Jugendhilfekräfte.


Auch im Landkreis Peine kommen unbegleitete minderjährige Asylsuchende an, die über einen unterschiedlichen Bildungsstand verfügen, auf der Flucht mehr oder weniger traumatischen Erlebnissen ausgesetzt waren und in unterschiedlicher körperlicher Verfassung sind. Dem Landkreis werden vom Land allein reisende Minderjährige zugewiesen, die nach der Schließung der Balkanroute vorwiegend aus Afrika stammen.
Durch die unterschiedlichen Voraussetzungen, die die Kinder und Jugendlichen mitbringen, müssen auch verschiedene Unterbringungs- und Unterstützungsangebote gestaltet werden.Wohnraumknappheit und die Hürden des Ausländerrechts stellen zusätzliche Probleme dar. Die Schwerpunkte für die Planung in der Zukunft liegen unter anderem bei der schulischen Förderung und sprachlichen Integration, der Gewährleistung von Gesundheit und Therapiemöglichkeiten, dem Übergang von der Schule zu einem Beruf.


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