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Wolfsburg: Jugendort Haltestelle zieht in Mobilbau



Wolfsburg

Jugendort Haltestelle zieht in Mobilbau

Der neue Standort mit freier Sicht auf den Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) sei modular aus Containern aufgebaut und zunächst temporär.

Symbolbild.
Symbolbild. Foto: Pixabay

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Wolfsburg. Der Jugendort Haltestelle wird seine angemieteten Räumlichkeiten in der Markthalle im Herbst verlassen. Die Mieträume werden im Rahmen von "Wolfsburg digital" dem Projekt 42 Wolfsburg zugeführt. Um die Anlaufstelle für die Jugendarbeit am Nordkopf zu erhalten, soll ein Mobilbau in Containerform auf dem benachbarten Gelände der Bahnhofspassage 6 errichtet werden. Seit Beginn des Projektes Haltestelle hat sich deutlich gezeigt, dass nicht nur das pädagogische Angebot, sondern auch der Standort des Jugendortes für junge Menschen von hoher Bedeutung ist. Dies teilt die Stadt Wolfsburg mit.



Der neue Standort mit freier Sicht auf den Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) sei modular aus Containern aufgebaut und zunächst temporär. Im Zuge der weiteren Veränderungen am Nordkopf solle der Jugendtreff dann ein dauerhaftes Domizil erhalten. Die Container würden sich später an anderer Stelle weiter nutzen lassen. Damit die Haltestelle die Räumlichkeiten in der Markthalle schnell für die 42 Wolfsburg freiräumen könne, starten noch in dieser Woche bauvorbereitende Untersuchungen auf dem vorgesehenen Grundstück. Parallel wird die Planung detailliert fortgeführt und ein Bauantrag vorbereitet.

Das Raumprogramm von 150 Quadratmetern bilde sich um einen zentralen Terrassenplatz ab. Der offene Bereich mit Gaming-Zone, Thekenbereich und Projektküche sowie eine Werkstatt seien die wesentlichen Hauptbestandteile. Durch die Platzierung des offenen Bereiches und der Werkstatt an je einer Stirnseite des Gebäudes und die Öffnungen an diesen Fassadenseiten werde eine Verbindung der beiden Funktionen über die Terrasse geschaffen. Bei gutem Wetter bringe das den positiven Effekt des Verschmelzens von Innen- und Außenraum mit sich. Ein Büro für pädagogische Fachkräfte, ein Sanitärtrakt und ein Lager für die Arbeitsmaterialien der Werkstattarbeit sowie Lagerfläche für die Gartennutzung würden die Funktionen der Haltestelle abrunden.

Jugendliche gestalten Fassade selbst


Die Fassaden sollen mit einem sogenannten "Do it yourself"-Projekt durch die Jugendlichen und jungen Erwachsenen selbst gestaltet werden. Auch der rückwärtige Bereich hin zum Parkhaus soll dank der Haltestelle eine Aufwertung erfahren. Ob dieses über Pflanzkübel, Hochbeete oder sonstige Urban-Gardening-Pflanzaktionen erfolgt, bleibe den Nutzenden selbst überlassen. Eine entsprechende Vorlage sei Thema in der Sondersitzung des Ortsrates Stadtmitte am 5. Mai, sowie im Jugendhilfe-Ausschuss am 11. Mai. Sofern der Rat der Stadt am 26. Mai der Vorlage zustimmt, ist eine Fertigstellung im Herbst dieses Jahres zu erwarten.


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