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"Jung kauft alt" - Förderprogramm soll kommen

von Robert Braumann


Im Rahmen des Förderprogramms „Jung kauft Alt“ will die Stadt Wolfenbüttel den Kauf alter Häuser fördern, so lautet die einstimmige Empfehlung des Ausschusses für Bau, Stadtentwicklung und Umwelt, Foto: Rathaus Wolfenbüttel, Archiv
Im Rahmen des Förderprogramms „Jung kauft Alt“ will die Stadt Wolfenbüttel den Kauf alter Häuser fördern, so lautet die einstimmige Empfehlung des Ausschusses für Bau, Stadtentwicklung und Umwelt, Foto: Rathaus Wolfenbüttel, Archiv

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09.09.2016

Wolfenbüttel.Im Rahmen des Förderprogramms „Jung kauft Alt“ will die Stadt Wolfenbüttel den Kauf alter Häuser fördern, so lautet die einstimmige Empfehlung des Ausschusses für Bau, Stadtentwicklung und Umwelt. Nun wird das Programm nach und nach in den Ortsräten vorgestellt.



Das Programm soll 2016 beginnen und zunächst auf vier Jahre begrenzt sein. Ende des Jahres soll der Rat zustimmen. Für das Förderprogramm sollen jährlich 50.000 Euro bereitgestellt werden.

Dem demografischen Wandel geschuldet, zeichne sich, gerade im Einfamiliensektor, ein Nutzerwechsel ab. Verstärkt jüngere Senioren hegen den Wunsch, ihr Einfamilienhaus gegen eine kleinere, passendere Wohnung einzutauschen, die sich besser für die Lebenssituation eigne, heißt es in der Projekt-Vorstellung. Bei jungen Menschen hingegen steigt die Nachfrage nach solchen Altimmobilien, die sich bereits innerhalb einer vielfältig entwickelten Infrastruktur befinden. Um diesen Nutzerwechsel zu unterstützen, soll das Förderprogramm „Jung kauft Alt“ initiiert und durchgeführt werden. Dabei wolle man sich an einem ähnlichen Programm der Gemeinde Hiddenhausen orientieren.

Ziel und Einsatzgebiete des Förderprogramms


Zum einen soll damit eine zügige Nachnutzung bestehender Wohngebäude und zum anderen der Eigentümerwechsel unterstützt werden. Da mit einem Eigentümerwechsel auch eine zeitgemäße funktionale und ökologische Modernisierung erforderlich ist, werden die genannten 50.000 Euro jährlich bereitgestellt. Zunächst soll das Förderprogramm lediglich auf die Ortsteile Groß Stöckheim, Adersheim, Leinde, Wendessen, Ahlum und Atzum angewendet werden, da hier die Bestandssituation keine nennenswerten Wohnungsangebote errichtet werden könnten, heißt es in der Begründung zur Beschlussvorlage. Wenn das Programm gut angenommen wird, sei eine Ausweitung auf die Stadt denkbar.


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