Braunschweig

Junge Union erinnert an Wiedervereinigung


Christoph Ponto, Vorsitzender der Jungen Union Landesverband Braunschweig. Foto: Privat
Christoph Ponto, Vorsitzender der Jungen Union Landesverband Braunschweig. Foto: Privat Foto: Privat

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03.10.2016

Braunschweig/Dresden. Den heutigen Feiertag nimm die Junge Union Landesverband Braunschweig zum Anlass an die Wiedervereinigung am 03. Oktober 1990 zu erinnern.




Der 03. Oktober 1990 markiert das wichtigste und prägendste Datum deutsch-deutscher Geschichte. Als Nationalfeiertag erinnert dieses Datum an die Wiedervereinigung der Bundesrepublik mit der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) nach Jahrzehnten der Trennung, der verhärteten Fronten zwischen Ost und West weit über die Landesgrenzen beider Staaten hinaus – das Ende des sog. Kalten Krieges.
Die Wiedervereinigung bedeutete aber nicht nur einen politischen und technokratischen Kraftakt, sie bedeutete vielmehr die Vereinigung von 16 Bundesländern und rund 80 Millionen Menschen zu einer Nation, dessen gemeinsame Grundlage nun das Grundgesetz mit seinen Werten und Rechten bildet und damit die Abkehr von der menschenverachtenden Diktatur der DDR. Der Wille zur Veränderung, der Wille zur Abkehr von Mauern und unüberwindbaren Grenzen, der Wille zu europäischen Werten war der Wille eines Volkes.
26 Jahre später richtet Sachsen, ein Teil der ehemaligen DDR, das Fest zur Deutschen Einheit aus. Unter dem Titel „miteinander/zueinander/füreinander – BRÜCKEN BAUEN“ feiert die Bundesrepublik in Dresden die Erfolge der Wiedervereinigung und ein Deutschland im Mittelpunkt einer friedlichen Europäischen Union. Dieses Motto ist zugleich die Erkenntnis aus den schlimmen Erfahrungen des diktatorischen Regimes der DDR und der kalten Abschottung der Sowjetunion.
Die Wiedervereinigung war und ist eine gigantische Aufgabe und im Rückblick auf die vergangenen 26 Jahre wird deutlich, dass am 03. Oktober 1990 zwar auf dem Papier die Wiedervereinigung beschlossen war, die eigentliche Vereinigung jedoch einen Prozess darstellt, der schon weit gekommen, jedoch noch nicht vollendet ist. Hier ist es Aufgabe von Gesellschaft und Politik gemeinsam die letzten Schritte in die richtige Richtung zu gehen – zueinander.

In Anbetracht der Probleme, Krisen und Anstrengungen, die täglich auf unsere Nation im Haus der Europäischen Union zukommen, ist es gut und wichtig, sich bewusst zu werden, dass wir als Land in der Lage sind, große Herausforderungen auf der Grundlage unseres Grundgesetzes zu meistern, so wie wir die Wiedervereinigung bis jetzt gemeistert haben. Darauf können wir stolz sein.
„miteinander/zueinander/füreinander – BRÜCKEN BAUEN“ ist also auch eine „Handlungsanweisung“ an die Politik, nicht im politischen Diskurs und in der Entscheidungsfindung jenes aufzugeben, was uns als Nation in Europa und der Welt stark macht, was unsere Identität ausmacht: Werte und Errungenschaften wie Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, Freiheit, Sicherheit, Gleichheit und Religionsfreiheit - Werte und Errungenschaften, die in unserer Lebenswirklichkeit und der Politik der Primat der Entscheidung seien müssen.
Es ist zugleich die Forderung an die Bürgerinnen und Bürger, die Aufgaben unserer Zeit aufzugreifen und sich zu engagieren, sich einzubringen, sei es in der Zivilgesellschaft, ob in Vereinen, Parteien oder Verbänden. Jede Bürgerin und jeder Bürger kann stolz sein, Deutscher und Europäer zu sein. Wir alle sind als Bürger dieses Landes Brückenbauer des gesellschaftlichen Zusammenlebens. Dem sollten wir uns bewusst werden.
Der Landesvorsitzende der JU Braunschweig, Christoph Ponto, sagt dazu: „Wir können dieses Land nur positiv gestalten und die Wiedervereinigung vollenden, wenn wir uns einbringen, wenn wir miteinander und füreinander arbeiten, wenn wir aufeinander zugehen. Wir müssen diskutieren und beispielsweise in der Außenpolitik die Diplomatie hochhalten. Diplomatie, Diskurs und die Einhaltung der Werte des Grundgesetzes sind die zentralen Bestandteile unserer deutschen Identität, die wir beschützen müssen und nach denen wir jeden Tag aufs Neue denken und handeln müssen!“
Wir wünschen den deutschen Bürgerinnen und Bürgern einen friedvollen Tag der Deutschen Einheit.











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