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Kaiserpfalzquartier: Gremien besprechen Entwicklungsplan

von Frederick Becker


Rund um die Kaiserpfalz soll sich eine Menge tun. Symbolfoto: Antonia Henker
Rund um die Kaiserpfalz soll sich eine Menge tun. Symbolfoto: Antonia Henker Foto: Antonia Henker

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08.12.2017

Goslar. Die Entwicklungsplanung des Kaiserpfalzquartiers schreitet voran. Den städtischen Gremien liegt nun eine "weiterführende Entwicklungsvereinbarung mit der TesCom GmbH & Co. KG sowie der Hans-Joachim Tessner-Stiftung" vor.


Die Grundlage ist ein städtebauliches Gutachten inklusive städtebaulichem Zielkonzept, dass im Dezember 2016 vom Stadtrat als Basis für die weiteren Planungen auf dem Areal des Kaiserpfalzquartiers beschlossen wurde.

Weiterer Bestandteil des Ratsbeschlusses war ferner der Auftrag an die Verwaltung, "mit der TesCom GmbH & Co. KG eine weiterführende Absichtserklärung, die die gemeinsame Realisierung der Entwicklung des Kaiserpfalzquartiers im Sinne des städtebaulichen Zielkonzeptes zum Inhalt hat zu verhandeln." Auf der Basis der gewonnenen Erkenntnisse des städtebaulichen Gutachtens sowie des gesamten Entwicklungsprozesses wurde der Entwicklungsrahmen für das Gesamtareal "bewertet, weiterentwickelt und im Detail abgesteckt."

Ende 2021 soll das neue Quartier fertig sein


"Die Entwicklung des zentralen Kaiserpfalz-Areals bestehend aus dem Hotel- und Tagungsbereich inklusive der Tiefgarage und dem Kulturforum liegt in der Verantwortung des Investors", erklärt die Stadtverwaltung. Das Grundstück bleibe hierbei im Eigentum der Stadt. Der Investor werde sich an den Betriebskosten der Einrichtung in Höhe von 200.000 Euro pro Jahr beteiligen. Auf Seiten der Stadt seien die Erarbeitung eines Nutzungskonzeptes sowie die weiteren Kosten des späteren Betriebs des Kulturforums zugeordnet. "Die Außenflächen des Kulturforums sowie die verkehrliche Erschließung im öffentlichen Raum sind ebenfalls Bestandteil der entwicklerischen Zuständigkeit der Stadt", so die Verwaltung.

Das Projekt soll bis Ende 2021 abgeschlossen sein.


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