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Kanalsanierung Stadtgebiet: Hier kann es zu Verkehrsbehinderungen kommen

Die Anwohner werden gebeten für die Zeit der Arbeiten den Wasserverbrauch zu minimieren.

Symbolbild.
Symbolbild. Foto: pixabay

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25.09.2020

Wolfenbüttel. 
Der Abwasserbeseitigungsbetrieb der Stadt Wolfenbüttel (ABW) führt ab Mitte Oktober bis Ende November umfangreiche Kanalsanierungsarbeiten in der Regen- und Schmutzwasserkanalisation durch. Es ist eine Sanierung von 34 Kanalsträngen mit einer Gesamtlänge von zirka 1.300 Metern geplant. 
Betroffen sind Straßenzüge Altdorferstraße, Am Schiefen Berg, Bodelschwinghstraße, Campestraße, Dürerstraße, Halberstädter Straße, Halchtersche Straße, Hermann-Korb-Straße, Ilsenburger Straße, Lindener Straße, Mittelweg, Ritterhof, Thieder Weg, Uhlandstraße, Wendessener Straße, Werner-Schrader-Straße. Während der Arbeiten könne es in den Bereichen, aufgrund der Gerätetechnik, zu kurzfristigen Verkehrsbehinderungen kommen. Dies teilen die Stadtwerke Wolfenbüttel in einer Pressemitteilung mit.



Neben der Kanalreinigung führe der ABW auch regelmäßige Kanalinspektionen mit selbstfahrender Kameratechnik durch. Nicht immer seien die Leitungen hierbei als schadfrei einzustufen. In betroffenen Straßen seien so auch dringend zu sanierende Schäden im Kanalrohr festgestellt worden, wie zum Beispiel Risse und Abflusshindernisse.

Um den Eingriff möglichst gering zu halten, werde die sogenannte „Schlauchlinertechnik“ angewendet, bei der ein Schlauch über die vorhandenen Abwasserschächte in das Rohr eingezogen werde. Dort werde es „aufgeblasen“ und mit Lichttechnik ausgehärtet, ähnlich einer Kunststofffüllung beim Zahnarzt. Im Altrohr entstehe damit ein neues, tragfähiges und dichtes Rohr, ohne dass die Straße aufwendig aufgebaggert werden müsse. Die Technik sei zudem deutlich günstiger als die offene Bauweise und die Arbeiten seien in der Regel in ein bis zwei Tagen ausgeführt.

Wasserverbrauch minimieren



Der Schlauchlinereinbau führe zu geringen Styrolgerüchen, die leicht nach Kleber riechen, sonst jedoch unbedenklich seien und nach einiger Zeit verfliegen. Im Vorfeld werden die Kanalrohre durch fernbedienbare Fräsroboter und Spülfahrzeuge von Hindernissen befreit, nach Einbau würden damit die Zuläufe in dem neuen Rohr geöffnet und angebunden. Es entstünden dabei Fräsgeräusche, die aufgrund der Rohrverbindungen auch im Gebäude hörbar seien. Während des Einbaus werde der Abwassersammler für wenige Stunden außer Betrieb gesetzt und die angeschlossenen Grundleitungen würden den Abwasserzulauf vorübergehend abpuffern. Dennoch bitten die Stadtwerke die betroffenen Anlieger den Wasserverbrauch in dem Zeitraum auf ein Minimum zu reduzieren.

Die ausführende Firma, hier Arkil Inpipe aus Hannover, werde entsprechend des Bauablaufes die Anlieger einige Tage zuvor über ein Informationsblatt benachrichtigen. Ansprechpartner bei dem Abwasserbeseitigungsbetrieb ist Dipl.-Ing. Raimund Dudda, Tel. 05331-408 348.


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