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Karikaturen-Ausstellung in Wolfenbüttel

von Anke Donner


Foto: Plaßmann)

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09.02.2015


Wolfenbüttel. Von Februar bis April werden in Wolfenbüttel zwei Ausstellungen des Karikaturisten Thomas Plaßmann gezeigt, die sich mit dem Thema Ausländer in Deutschland beschäftigen. Die erste Ausstellung findet vom 16. Februar bis zum 22. März im Rathaus statt, die zweite wird vom 24. März bis zum 26. April in der Stadtbücherei gezeigt. 

Die Wanderausstellungen sollen sich mit Biss und erfrischendem Humor mit den Themen Asyl, Ausländer in Deutschland und Gewalt gegen Ausländer auseinandersetzen. "Man darf das alles nicht so ernst nehmen. Es sind keine Bilder, die in irgendeiner Art böswillig sind, sondern auf eine humorvolle Weise ein aktuelles Thema ansprechen", so der städtische Integrationsbeauftragte Ulrich Mittmann.

Die Ausstellung wurde von der UNO-Flüchtlingshilfe in Zusammenarbeit mit Thomas Plaßmann konzipiert. Sie tourt seit vielen Jahren durch ganz Deutschland und hat bereits viele Menschen zum Schmunzeln und Nachdenken gebracht, heißt es in der Pressemitteilung der Stadt Wolfenbüttel. In der Lessingstadt wird sie im Rathaus und in der Stadtbücherei gezeigt.

Über Thomas Plaßmann


Plaßmann wurde 1960 in Essen geboren und arbeitet seit 1987 als freischaffender Karikaturist. Thomas Plaßmann zeichnet täglich Karikaturen für die Frankfurter Rundschau, die Hannoversche Allgemeine Zeitung und die Neue Ruhr Zeitung. Im Internet ist er regelmäßig auf kirchensite.de präsent. Und publiziert in Zeitschriften, Fachpublikationen und Büchern. Für seine Arbeiten wurde er bereits mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet.

Plaßmann zeichnet Alltagssituationen, in denen sich der Betrachter direkt wiederfindet. Seine Zeichnungen zeigen mit einem Augenzwinkern, wo unser Menschenbild von Würde, Gleichberechtigung und Gerechtigkeit mit der Alltagswirklichkeit kollidiert. Dabei gelingt es ihm mit „tiefer Leichtigkeit“ einen Bezug zu schwierigen Themen herzustellen.

Über die UNO-Flüchtlingshilfe


Als „Anwalt“ der Flüchtlinge setzt sich die UNO-Flüchtlingshilfe mit Engagement für deren Interessen und Sicherheit ein. Leitlinien seien dabei die Achtung und Umsetzung der Genfer Flüchtlingskonvention, sowie der UNMenschenrechtscharta.

Oberstes Ziel sei es auch, das Leben von Flüchtlingen zu schützen und sie dazu zu befähigen, ihr Schicksal wieder in die eigene Hand zu nehmen. Die UNO-Flüchtlingshilfe soll Nothilfeprojekte in der ganzen Welt unterstützen und Hilfe beim Neuanfang, sowie bei der Schul- und Ausbildung bieten. In Deutschland soll flächendeckend Flüchtlingsberatung und -therapie geboten werden und bewusstseinsbildende Maßnahmen und gezielte Öffentlichkeitsarbeit durchgeführt werden. Damit möchte sie Verständnis für die besondere Situation von Flüchtlingen wecken, so auch mit dieser Karikaturenausstellung, heißt es in der Mitteilung weiter.


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