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Kaum Resonanz auf Polizei-Infostand in Kralenriede



Braunschweig

Kaum Resonanz auf Polizei-Infostand in Kralenriede

von Anke Donner


Kontaktbeamter Stefan Fränkel sowie Peter Voiß und Frank Altendorf von der Polizeilichen Beratungsstelle informierten in Kralenriede (v. li.). Fotos: Alexander Dontscheff
Kontaktbeamter Stefan Fränkel sowie Peter Voiß und Frank Altendorf von der Polizeilichen Beratungsstelle informierten in Kralenriede (v. li.). Fotos: Alexander Dontscheff Foto: Dontscheff

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Braunschweig. Nach einer Einbruchsserie in Kralenriede im März hat die Polizei Braunschweig reagiert. Am Dienstag standen Mitarbeiter der Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle Rede und Antwort zum Thema "Einbruchschutz". Die Resonanz fiel allerdings enttäuschend aus.



Die Polizei stand mit ihrem Infomobil am Einkaufszentrum Bienroder Weg in Kralenriede für Fragen zur Verfügung. "Derzeit haben wir in diesem Bereich keine Einbrüche mehr. Im März hatten wir zehn Einbrüche in der Gegend. Wir haben in den vergangenen Wochen massiv aufgeklärt und sind vermehrt Streife gefahren. Wir wollen den Bürgern außerdem gerne zeigen, dass wir da sind", erklärt Polizei-Sprecher Wolfgang Klages auf Anfrage von regionalHeute.de.

Resonanz ließ zu wünschen übrig


"Leider haben wir bislang null Resonanz", berichtete Kriminalhauptkommissar Peter Voiß vor Ort. Es sei schon etwas enttäuschend. "Die Polizei macht ein Angebot und der Bürger kommt nicht." Ein wenig Hoffnung habe Voiß noch für die Nachmittagsstunden, wenn auch die werktätige Bevölkerung Zeit hat. Das Infomobil ist noch bis etwa 16 Uhr dort.


Ganz andere Erfahrungen habe man im Januar in Stöckheim gemacht, als die Leute bei Wind und Wetter Schlange gestanden hätten und insgesamt 68 Adressen für Beratungstermine aufgenommen worden sind.

Beratungspotenzial noch vorhanden


Vielleicht sei man in Kralenriede überpräsent gewesen, da man zu Zeiten des großen Flüchtlingsaufkommen in der LAB 2015/2016 48 mal vor Ort gewesen sei. Doch habe man bisher nur zehn bis 15 Prozent der in Frage kommenden Anwohner beraten, ist sich Voiß sicher.

Etwas mehr zu tun hatte Stefan Fränkel, der als Kontaktbeamter mit den Menschen über andere Themen wie Verkehrsführung oder Nachbarschaftsstreitigkeiten ins Gespräch kam.

Das Infomobil der Polizeidirektion ist jährlich 20 bis 30 mal im Einsatz, zumeist im Braunschweiger Stadtgebiet aber auch zu besonderen Anlässen im gesamten Gebiet der Polizeidirektion.


Die Beamten hätten sich über mehr Zuspruch gefreut. Foto: Dontscheff


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