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Kfz-Check: Autos wurden auf Herz und Nieren geprüft


TÜV Nord Mitarbeiter bei der Überprüfung der Federbeine und Fahrwerk. Fotos: Verkehrswacht Wolfsburg
TÜV Nord Mitarbeiter bei der Überprüfung der Federbeine und Fahrwerk. Fotos: Verkehrswacht Wolfsburg

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02.10.2017

Wolfsburg. Wie die Verkehrswacht mitteilte, war der Kfz-Check ein voller Erfolg. Bis zu zweieinhalb Stunden Wartezeit nahmen 37 Autobesitzer in Kauf, um an dem zum 13 Mal von der Verkehrswacht und der Polizei mit Partnern angebotenen Kfz-Check teilzunehmen.



Obwohl es offiziell erst um 10 Uhr losging, warteten Wolfsburger, Gifhorner, Helmstedter und aus dem Bördekreis ab 8.30 Uhr morgens in langen Schlangen auf dem Gelände des TÜV Nord. Den kostenlosen Sicherheitscheck für Autos, die älter als fünf Jahre sind, wollten sich die Autofahrer nicht entgehen lassen. 22 Autobesitzer mussten leider mit ihren Fahrzeugen abgewiesen werden, da die Zeit für den Check nicht mehr ausreichte.

Neben dem Check des Fahrzeugs informierte Polizeioberkommissar Rainer Stapel und Rolf-Dieter Bobrowski Stellvertretender Vorsitzender der Verkehrswacht über Straßenverkehrsordnung, Warnwestenpflicht und Bereifung. „Vielen ist die gesetzliche Regelung mit der Warnwesten- und Winterreifenpflicht unklar“, wusste Stapel und Bobrowski zu berichten.

Teilweise erhebliche Mängel an den Fahrzeugen


Auf einem Rundkurs wurden die Autofahrer zu den einzelnen Stationen geleitet. Die Verkehrswacht überprüften Verbandkasten, Warnwesten und Warndreiecke auf Norm, Vollständigkeit und Datum. Mitarbeiter vom Service Center Mühlbradt kontrollierten Lichttechnik, Elektrik, Öl, Kühlwasser. Reifen, Felgen und Luftdruck wurden vom Meisterbetrieb nico überprüft.

Mitarbeiter des TÜV nahmen Bremsen, Bremsflüssigkeit, Abgasanlage und Fahrwerk unter die Lupe. Michael Busse vom TÜV Nord stellte bei seinen Fahrwerküberprüfungen fest, dass 10 Prozent aller Fahrzeuge erhebliche Mängel an Bremsen, Radaufhängung und Federbeine aufwiesen und einige Fahrzeuge eigentlich nicht mehr hätten weiterfahren dürfen. „Die Fahrzeuge werden immer älter“ warnt Klaus Seiffert, Vorsitzender der Verkehrswacht.


POK Rainer Stapel und Rolf-Dieter Bobrowski von der Verkehrswacht beim Abschlussgespräch Foto:


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