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Killerclowns: WhatsApp-Nachricht versetzt Kinder in Angst

von Werner Heise


WhatsApp Nachrichten wie diese kursieren derzeit in der Region. Foto: Werner Heise Foto: Werner Heise

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24.10.2016

Region. Eine WhatsApp Nachricht, die sich auch in unserer Region verbreitet, versetzt Kinder kurz vor Halloween in Angst und Schrecken. Die Polizei würde dazu aufrufen an Halloween zuhause zu bleiben, Killerclowns würden jeden ermorden wollen den sie sehen - eine Falschmeldung.



Die sogenannten Killerclowns, die derzeit große mediale Beachtung finden, sind bereits seit langem ein Klick-Garant-Phänomen auf Googles Videoplattform YouTube. Vor allem in den USA sorgten bislang zum gruseligen Clown verkleidete Hobby-Filmemacher zuerst für einen Schrecken bei x-beliebigen Passanten, bevor sie später damit für weltweite, millionenfache Belustigung am Bildschirm sorgen. Das die Clowns ihre Opfer damit nicht nur einer medizinischen, sondern auch der Gefahr von äußerlichen Verletzungen aussetzen, wird offenbar billigend in Kauf genommen. Nun ist dieser Trend, ob mit oder ohne Kamera, auch in Deutschland angekommen.

"Killerclowns wollen eine Säuberung vornehmen"




Die Clowns tauchen derzeit vermehrt auch in Deutschland auf. Foto: pixabay

In einer WhatsApp-Nachricht, die zurzeit ohne Schülern in der Region verbreitet wird, heißt es: "Die Polizei hat darauf aufmerksam gemacht, dass jeder an Halloween wegen dieser Killerclowns zuhause bleiben soll, da sie eine Säuberung wie in dem Film 'The Purge' ausführen wollen." Die Nachricht endet mit der Aussage, dass die Clowns eben jeden ermorden wollen, den sie sehen und schließt mit der Bitte diese Information an alle Freunde weiterzuverbreiten.

Eine Fake-Meldung



Die Polizei in Goslar kann diese Meldung nicht bestätigen. Vielmehr handele es sich um eine Fake-Meldung. "Uns sind bislang auch keine Fälle im Landkreis Goslar bekannt, in denen diese Clowns aufgetreten sind", erklärt Reiner Siemers, Pressesprecher der Polizei in Goslar. Erschrecken gehöre an Halloween zur Tradition, jedoch müsse man aufpassen, dass man sich nicht strafbar macht, so Siemers.


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