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Kinder können am Vienenburger See Gipfel erklimmen



Goslar

Kinder können am Vienenburger See Gipfel erklimmen


Freuen sich über die neue Kletterlandschaft (von links): Benjamin Born vom Goslarer Gebäudemanagement, Mathias Brand, Fachdienstleiter Tiefbau, Karin Jünke, Fachdienstleiterin Kindertagesstätten, Oberbürgermeister Dr. Oliver Junk, Rolf Hammeran, verantwortet die Unterhaltung von Spielplätzen, Joshua Friederichs von der Stadtjugendpflege sowie Vienenburgs Ortsvorsteher Martin Mahnkopf und sein Sohn in luftiger Höhe. Foto: Stadt Goslar
Freuen sich über die neue Kletterlandschaft (von links): Benjamin Born vom Goslarer Gebäudemanagement, Mathias Brand, Fachdienstleiter Tiefbau, Karin Jünke, Fachdienstleiterin Kindertagesstätten, Oberbürgermeister Dr. Oliver Junk, Rolf Hammeran, verantwortet die Unterhaltung von Spielplätzen, Joshua Friederichs von der Stadtjugendpflege sowie Vienenburgs Ortsvorsteher Martin Mahnkopf und sein Sohn in luftiger Höhe. Foto: Stadt Goslar

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Vienenburg. Die künftigen Nutzer hatten sich ihr neues Spielgerät selbst ausgesucht; auf dem Spielplatz am Vienenburger See steht nun eine Kletterlandschaft. Das teilt die Stadt Goslar in einer Pressemitteilung mit.



Mädchen und Jungen aus Vienenburg hatten bei einer Kinderbeteiligung unter Federführung der Stadtjugendpflege das Thema Klettern auf Position eins ihrer Wunschliste gesetzt. In einer folgenden Expertenrunde konnten die Kinder zwischen zwei Varianten wählen: Kletterlandschaft oder eine Kombination aus Seilbahn, Rutsche und einem einzelnen Kletterfelsen. Die Entscheidung fiel auf die Kletterlandschaft.

Oberbürgermeister Dr. Oliver Junk nahm das Vienenburger Seefest zum Anlass, das neue Spielangebot offiziell einzuweihen. „Vor gut einem Jahr waren wir hier im Piratenkostüm unterwegs, um den Traumspielpark zu gewinnen.“ Das habe zwar nicht geklappt, aber die Stadt habe nun aus eigenen Mitteln für 59.200 Euro eine Spiellandschaft nach den Wünschen der Kinder geschaffen – eine Art Traumspiel-Kletterlandschaft.


Im Gegensatz zum Vorgänger, einem Holz-Fort aus den 1980er Jahren, sind die Kletterfelsen jetzt aus beständigem Beton. Die einzelnen Elemente sind mit Kletterstangen oder Netzen verbunden. Das neue Spielangebot bietet älteren Kindern die Gelegenheit, den Felsen selbst zu erkunden, Grenzen zu erfahren und die eigenen Fähigkeiten auszutesten. Wie ist es um Kraft, Beweglichkeit und Ausdauer bestellt? Die Kletterlandschaft ist anspruchsvoller als die klassischen Spielgeräte wie Rutsche oder Wippe. Deshalb verweilen die Kinder dort auch länger. Und damit sich die Eltern währenddessen nicht die Beine in den Bauch stehen, wurde der Spielplatz familienfreundlicher gestaltet – mit neuen Tischen und Sitzbänken.

Die Umgestaltung des Spielplatzes ist aber noch nicht ganz abgeschlossen. Die Stangengleiter-Rutsche wird nach dem Seefest gegen eine konventionelle Edelstahlrutsche getauscht, wie Karin Jünke erklärt, Fachdienstleiterin Kindertagesstätten und verantwortlich für städtische Spielplätze.


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