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"Kinderkrankheiten": An der Wasserwelt wird noch nachgearbeitet

von Christina Balder


Foto: Archiv/ Balder

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12.08.2014


Braunschweig. Drei Wochen mit Badegästen hat die Wasserwelt schon hinter sich. In dieser Zeit fallen die kleinen und größeren Mängel auf, die die Besucher monieren: fehlende Spiegel, Bügel und Ablagen in den Duschen, der fehlende ermäßigte Tarif für die Sauna - all das sind Dinge, an denen nun noch gearbeitet werden soll oder über die man zumindest nachdenken wolle, heißt es von Seiten der Betreiber. 

Vieles laufe noch nicht rund, doch im Großen und Ganzen sei man zufrieden, sagt Anne Stalla von der Stadtbad Braunschweig Sport und Freizeit GmbH. Die Besucherzahlen seien gut, doch an etlichen Stellen müsse noch nachgearbeitet werden. Die Anregungen der Kunden nehme man ernst. "Es gibt viele Dinge, wie zum Beispiel die Ablagen in der Dusche, an die wir schon gedacht haben, aber dann aus verschiedenen Gründen nicht installiert haben", erzählt Stalla. Nun stelle sich aber heraus, dass die Besucher solche Dinge nachfragten. "Sie möchten eben ihr Shampoo nicht auf dem Boden abstellen", sagt sie. Auch Garderobenhaken im Duschbereich, Bügel und Spiegel müssten noch nachgerüstet werden. 

Manche Dinge sind schwieriger zu ändern. Manche Badegäste hätten etwa kritisiert, dass die in anderen Bädern bekannte Bonuskarte in der Wasserwelt nicht funktioniere. "Hier arbeiten wir mit einem Transpondersystem, das ist eine ganz andere Technik", sagt Stalla. So etwas sei nicht von heute auf morgen zu lösen. Auch die Wasserfläche werde als zu klein bemängelt, gibt Stalla zu. "Das kann man ja nicht verschweigen." Allerdings sei im Sommer das Schwimmerbecken geöffnet und auch das sogenannte "Aktivbecken" könne genutzt werden.

Auch Lob erreicht die Betreiber - und die Besucherzahlen sind gut


Ein Wunsch, um den sich der Aufsichtsrat wird kümmern müssen, betrifft den Eintrittspreis für den Saunabereich. "Hier vermissen einige Besucher einen ermäßigten Tarif", sagt Anne Stalla. Man habe sich aber im Aufsichtsrat dagegen entschieden. "Die Sauna gehört nicht zur Daseinsvorsorge - und da war es eben die Frage, ob wir das noch weiter subventionieren müssen", erklärt Stalla den Grund.

Trotz der Kritikpunkte: Es kommt auch Lob, besonders für die Saunalandschaft. Und über die Besucherzahlen kann man offenbar auch nicht klagen. Genaue Zahlen kann Anne Stalla nicht nennen, denn auch das Kassensystem kämpft noch mit der einen oder anderen Macke. "Die globale Einschätzung der ersten drei Wochen ist aber: wir sind sehr zufrieden." Es zeichne sich ab, dass der Sonntag der besucherreichste Tag der Woche sei: "Da hatten wir schon mehr als tausend Besucher an einem Tag", sagt Stalla. Einmal sei das Bad sogar an die Grenzen seiner Kapazität gekommen - und die misst sich in Garderobenschränken. Wenn die alle besetzt sind, kann niemand mehr hinein.

Entsprechend der guten Resonanz habe man schon das Personal im Eingangsbereich aufstocken müssen. Mitarbeiter kümmern sich dort eigens um den Service, damit die Kräfte an der Kasse entlastet werden.


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