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Kirchenkreis feiert Autogottesdienst an Himmelfahrt

Der Gottesdienst wird über das Autoradio übertragen.

Superintendent Christian Berndt vor der Volkswagen Arena.
Superintendent Christian Berndt vor der Volkswagen Arena. Foto: Kirchenkreis Wolfsburg-Wittingen

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13.05.2020

Wolfsburg. Am Donnerstag, 21. Mai, feiert der Evangelisch-lutherische Kirchenkreis Wolfsburg- Wittingen um 10 Uhr einen Autogottesdienst auf dem Parkplatz vor dem Eingang Süd- West der Volkswagen Arena des VfL Wolfsburg. Denn Himmelfahrt ohne Gottesdienst draußen gehe nicht, wie Christian Brendt, Superintendent in Wolfsburg die Idee erklärt. Wer nicht nur mit dem Auto zum Gottesdienst fahre, sondern darin sitzen bleibe während der Feier praktiziere Ansteckungsschutz für sich und andere. Dies berichtet der Kirchenkreis Wolfsburg-Wittingen in einer Pressemitteilung.


Der dreigeschossige Notausgang werde als Altarraum genutzt, beschreibt Berndt die Planungen. „Dort erwarten uns Bläser, eine Mini-Band und die Evangelische Jugend des Kirchenkreises. Sie alle gestalten mit mir diesen Gottesdienst zum Thema Vertrauen.“ Unerlässlich sei ein Autoradio, um den Gottesdienst mitfeiern zu können, denn der werde über das Radio übertragen. Die zugehörige UKW-Frequenz werde am Veranstaltungstag allen Teilnehmenden bekannt gegeben. Dringend zu empfehlen sei eine Sonnenbrille. „Wir hoffen auf bestes Wetter!“

Eine weitere Besonderheit bietet der Autogottesdienst allen Besucherinnen und Besuchern: „Es dürfen alle lautstark mitsingen. In den Kirchen müssen wir darauf zurzeit wegen der erhöhten Übertragungsgefahr verzichten. Unsere Musiker werden uns beim Singen begleiten und unterstützen“, darauf freue sich Superintendent Berndt ganz besonders. Wer sich etwas zu trinken mitbringen möchte, könne auch das tun. „Ich bitte allerdings, dabei zu bedenken, dass gemäß Auflage des Landes Niedersachsen die Fahrzeuge nicht verlassen werden dürfen. Deshalb befinden sich vor Ort auch keine Toiletten.“

Die Kollekte des Gottesdienstes sei für einen örtlichen Hilfsfonds vorgesehen, der Menschen unterstützt, die unter den Folgen der Corona-Pandemie besonders leiden.


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