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Kirchenkreis möchte sich dem Hildesheimer Verband anschließen

von Frederick Becker


Der Peiner Kirchenkreis soll Teil des Hildesheimer Kirchenverbandes werden. Foto: Frederick Becker
Der Peiner Kirchenkreis soll Teil des Hildesheimer Kirchenverbandes werden. Foto: Frederick Becker Foto: Frederick Becker

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24.02.2017

Peine. Der evangelisch-lutherische Kirchenkreis soll im kommenden Jahr ein Teil des Kirchenkreisverbandes Hildesheim werden. Der Peiner Superintendent Dr. Volker Menke äußerte sich gegenüber regionalHeute.de zu den Veränderungen, die damit einhergehen werden.


Es geht laut Menke letztlich darum, dass derKreis Peine Teil des Hildesheimer Kirchenkreisverbandes werden soll.
"Alle Kreise bleiben im Prinzip selbstständig", erläutert der Superintendent. Es ändere sich praktisch nichts, lediglich Diakonie und Kirchenämter würden zusammengelegt.

Jetzt müssen nur noch die Kirchenkreise Hildesheimer Land-Alfeld und Saarstedt zustimmen. Die endgültige Entscheidung wird Ende März fallen.

Die Zusammenlegung gehe auf eine Vorgabe der Landeskirche zurück, erklärt Menke. Ursprünglich habe eine Fusion des Peiner Kirchenkreises mit Gifhorn und Wolfsburg auf der Agenda gestanden. Es sei jedoch, so Menke, nur folgerichtig, sich nach Hildesheim zu orientieren. "Es gibt einfach eine kirchliche Bewegung Richtung Hildesheim. "Die Wege sind kürzer, das spart Zeit und Geld", meint Menke. "Die Identifikation nach Hildesheim ist kirchlich einfach stärker".

Rein rechtlich werde der Anschluss im kommenden Jahr über die Bühne gehen. Der Umzug der Büros in ein gemeinsames Gebäude ist für 2020 geplant. Dort solldann mehr Expertise an einem Ort gebündelt sein. "Das kann ein Vorteil sein", so Menke.

"Mann muss sich keine Sorgen um Entlassungen machen, das ist nicht vorgesehen", so Menke.


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