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Kirchenkreis Peine hat eine neue Diakonin



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Kirchenkreis Peine hat eine neue Diakonin

Hannah Stolzenburg wird neue Diakonin des Kirchenkreises Peine. Die 29-Jährige ist seit Anfang des Monats für die Kirchenkreisjugend im Peiner Süd-Osten zuständig.

Hannah Stolzenburg ist neue Diakonin im Kirchenkreis Peine.
Hannah Stolzenburg ist neue Diakonin im Kirchenkreis Peine. Foto: Krichenkreis Peine

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Peine. Das Team des Kirchenkreisjugenddienstes hat Verstärkung bekommen. Seit Anfang Februar ist Diakonin Hannah Stolzenburg mit an Bord. Das berichtet der Kirchenkreis Peine in einer Pressemitteilung. Stolzenburg sei bereits seit Jahren kirchlich aktiv. Nach dem Abitur und im Studium konnte die neue Diakonin unter anderem in Finnland und Frankreich Erfahrungen sammeln. Nun soll sie im Peiner Süd-Osten für den Kirchenkreisjugenddienst arbeiten.



„Ich bin schon ziemlich lange kirchlich aktiv und auch durch meine Eltern geprägt. In meiner Heimat bei Verden an der Aller bin ich nach der Konfirmation in die Jugendgruppe der Gemeinde gegangen, habe viele Aktionen und Freizeiten mit geplant und organisiert und war in verschiedenen Gremien aktiv bis hin zur Landesjugendkammer“, berichtet Stolzenburg. Trotzdem habe der Berufswunsch „Diakonin“ nach dem Abitur im Jahr 2011 noch lange nicht festgestanden. Erstmal habe Stoltzenburg für ein Jahr mit der Organisation Evangelische Freiwilligendienste in ein Kinderheim nördlich von Paris gearbeitet.

„Die Arbeit mit benachteiligten Kindern hat sehr an mir genagt, ich habe hinterfragt, ob die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen das Richtige für mich ist. Allerdings haben wir auch mit im Heim gewohnt, sodass ein Abstand kaum möglich war“, erinnert sich Stolzenburg. „Die Vielfalt in der Sozialen Arbeit habe ich zu dem Zeitpunkt nicht gesehen. Das ist heute anders.“

Neue Heimat trotz Coronakrise


So habe sich die 29-Jährige zunächst für ein Studium des Wirtschaftsingenieurwesens in Hannover entschieden, sei aber weiterhin in ihrer Heimatgemeinde aktiv geblieben. Nach zwei Semestern habe sie jedoch gemerkt, dass es nicht passe. Verschiedene Praktika, unter anderem in einer KiTa und bei einem Kirchenkreisjugenddienst, seien gefolgt. Diese hätten sie in ihrer Entscheidung bekräftigt Religionspädagogik und soziale Arbeit zu studieren.

„Das Studium war in Hannover, aber zwischendrin war ich zwei Semester in Helsinki. Dort gibt es eine Partnerhochschule, die einen internationalen Studiengang auf Englisch anbietet. 2019 habe ich mein Studium in Hannover mit dem Doppelbachelor abgeschlossen und bin ins Anerkennungsjahr zum Kirchenkreisjugenddienst Hildesheim-Sarstedt gewechselt“, erklärt Stolzenburg.

Da ziemlich bald die Corona-Krise begann, sei das Jahr ganz anders als geplant verlaufen, dennoch hätte sie viele Eindrücke sammeln können. Nun stünde der Umzug nach Peine an. Eine Wohnung in der Innenstadt habe die angehende Diakonin bereits gefunden. „Ich freue ich mich richtig auf die Arbeit hier im Kirchenkreis. In meiner Freizeit bin ich gerne draußen in der Natur, fahre viel Fahrrad und möchte die Umgebung erkunden. Peine und den Landkreis finde ich sehr schön“, bekräftigt Stolzenburg abschließend.


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