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Kirchenregierung will Gemeinden mit neuem Gremium helfen



Kirchenregierung will Gemeinden mit neuem Gremium helfen


Symbolbild/Foto: Anke Donner
Symbolbild/Foto: Anke Donner Foto: Anke Donner)




Wolfenbüttel. Zur Umsetzung der neuen Struktur- und Gemeindepfarrstellenplanung in der Landeskirche hat die Kirchenregierung bei ihrer Sitzung am 16. Juli eine Begleitgruppe eingesetzt. Sie soll die Kirchengemeinden und Propsteien unterstützen und die getroffenen Maßnahmen laufend überprüfen. Ziel ist es, inhaltliche und rechtliche, verwaltungstechnische und prozessuale sowie psychodynamische Probleme zu identifizieren und zu lösen. Die Begleitgruppe soll mindestens viermal im Jahr tagen und der Kirchenregierung sowie dem Kollegium des Landeskirchenamtes berichten.

Besetzt ist die Gruppe mit Vertreterinnen und Vertretern aus allen Bereichen der Landeskirche: Propst Dieter Schultz-Seitz (Wolfenbüttel), Pfarrerin Bärbel Brückner (Goslar), Pfarrerin Ute Ermerling (Braunschweig) Meike Dina Jäger (Braunschweig), Arnold Zantow (Salzgitter), Pfarrer Martin Fiedler (Bad Harzburg), Oberlandeskirchenrat Hans-Peter Vollbach (Wolfenbüttel), Pfarrer Harald Welge (Braunschweig), Christine Jahn (Königslutter), Carsten Schillert (Delligsen) und Pfarrerin Wiltrud Becker (Braunschweig).



Vorsitzender der Begleitgruppe ist Landesbischof Dr. Christoph Meyns (Wolfenbüttel), die Geschäftsführung liegt bei Pfarrer Lennart Kruse (Wolfenbüttel), Persönlicher Referent des Landesbischofs. Durch die Zusammensetzung der Gruppe sind vertreten: Pröpste, Pastoral-psychologischer Dienst, Gemeindeberatung, Verwaltungsstellen, Kirchenregierung, Landeskirchenamt, Gemeindeausschuss, Ehrenamtliche aus Pilotregionen sowie die Landessynode.


Die Landessynode hatte am 29. Mai ein Gesetz beschlossen, mit dem die Pfarrstellen in den 13 Propsteien der Landeskirche neu verteilt werden. Demnach sollen die Propsteien sogenannte Gestaltungsräume bilden, die mindestens drei und maximal sechs volle Pfarrstellen umfassen. Die Propsteien selbst können entscheiden, welchen Orten sie die Pfarrstellen zu-ordnen. Damit soll eine stärkere Zusammenarbeit der Gemeinden sowie der Pfarrerinnen und Pfarrer erreicht werden, um in der Fläche präsent zu bleiben. 2100 Zeichen


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