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Klaus Mohrs zu Besuch in tunesischer Freundschaftsstadt



Wolfsburg

Klaus Mohrs zu Besuch in tunesischer Freundschaftsstadt


Symbol der Freundschaft – Oberbürgermeister Klaus Mohrs und Jendoubas Bürgermeister Ammar Ayadi (4. v.l.) bei der Pflanzung eines Baumes im Stadtteilpark in Jendouba. Foto: Stadt Wolfsburg
Symbol der Freundschaft – Oberbürgermeister Klaus Mohrs und Jendoubas Bürgermeister Ammar Ayadi (4. v.l.) bei der Pflanzung eines Baumes im Stadtteilpark in Jendouba. Foto: Stadt Wolfsburg

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Wolfsburg. Oberbürgermeister Klaus Mohrs reiste nach Angaben der Stadt kürzlich mit einer kleinen Fachdelegation nach Tunesien. Der zweitägige Aufenthalt in der Freundschaftsstadt Jendouba diente der Weiterentwicklung des gemeinsamen Partnerschaftsprojekts vor Ort und der Vertiefung der kommunalen Beziehungen.



Als Bestandteil des Bundesprogramms "Kommunaler Wissenstransfer Maghreb-Deutschland" widmen sich Wolfsburg und Jendouba dem Vorhaben, einen Stadtteilpark in Jendouba zu gestalten. "Während der Projektreise konnten die letzten Hürden bei Detail- und Zeitplanungen für den Beginn der Baumaßnahmen im kommenden Jahr konkretisiert werden. Es wird ein Ansatz verfolgt, der die Anregungen der Anwohner unterschiedlicher Generationen berücksichtigt", berichtet Götz Stehr (Leiter Geschäftsbereich Grün) im Anschluss an eine Arbeitssitzung. In Kooperation mit der Stadt Jendouba wird ein Verein zukünftig für die Instandhaltung und Nutzung des Platzes Sorge tragen.

Aus Anlass des Besuches pflanzten Oberbürgermeister Klaus Mohrs und Bürgermeister Ammar Ayadi (Jendouba) im entstehenden Stadtteilpark einen Freundschaftsbaum. Er symbolisiert die wachsende Verbindung beider Städte und verdeutlicht das übergeordnete Ziel, die Kontakte in die Freundschaftsstadt weiter zu intensivieren. Auf beiden Seiten wurde der Wunsch bekräftigt, die kommunale Beziehung auf unterschiedlichen Ebenen durch Austausche zu vertiefen.


Eine Chance und Herausforderung


Seit dem Arabischen Frühling 2011 ist Tunesien von Reformprozessen geprägt. Im Zuge der Demokratisierung sowie Dezentralisierung kommen den tunesischen Kommunen viele neue Aufgaben und Gestaltungsmöglichkeiten zu: Eine Chance und Herausforderung - auch für die neue Stadtspitze und 36 Mitglieder des Gemeinderates in Jendouba, die aus den ersten demokratischen Kommunalwahlen im Mai 2018 hervorgingen. Im Rahmen offizieller Begegnungen wurden zudem aktuelle Vorhaben der Stadtentwicklung thematisiert und Bedarfe in diesem Entwicklungsprozess herausgestellt. Weiterhin stellten insgesamt zwölf zivilgesellschaftliche Organisationen sich und ihre Einsatzbereiche den Wolfsburger Gästen vor.

"Von der demokratischen Entwicklung vor Ort und der großen Motivation, sich sowohl politisch als auch bürgerschaftlich zu engagieren, bin ich sehr beeindruckt. Dazu gehört, dass im Gemeinderat nicht nur großer Wert auf die Beteiligung von jungen Menschen, Frauen und Menschen mit Beeinträchtigungen gelegt wird, sondern auch eine grundlegende Offenheit besteht, im Sinne des Gemeinwohls über Parteigrenzen hinweg zu kooperieren", resümiert Oberbürgermeister Klaus Mohrs nach seiner ersten Reise in die Freundschaftsstadt


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