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Kleine Tintenfische für große Kämpfer



Braunschweig

Kleine Tintenfische für große Kämpfer

Die Kinderintensivstation des Klinikums Braunschweig erhielt eine "Oktopus-Spende".

70 Oktopusse sind in der neonatologischen und pädiatrischen Intensivmedizin für die Frühchen eingetroffen.
70 Oktopusse sind in der neonatologischen und pädiatrischen Intensivmedizin für die Frühchen eingetroffen. Foto: Klinikum Braunschweig / Leon Friedrich

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Braunschweig. Die neonatologische und pädiatrische Intensivmedizin des Klinikums Braunschweig hat von der gemeinnützigen Unternehmergesellschaft „Oktopus für Frühchen - Deutschland“ 70 kleine, selbst gehäkelte Tintenfische für die Frühgeborenen bekommen. Das berichtet das Städtische Klinikum in einer Pressemeldung.



In Deutschland kommen jedes Jahr fast 63.000 Frühgeborene zur Welt, das heißt vor der vollendeten 37. Schwangerschaftswoche. Im Klinikum Braunschweig sind es im Jahresschnitt 50 bis 60 frühgeborene Kinder mit einem Geburtsgewicht von weniger als 1.500 Gramm.

Das Ziel der Organisation „Oktopus für Frühchen – Deutschland“ ist es, dass jeder dieser kleinen Kämpfer einen von Hand gehäkelten Oktopus erhält. Freiwillige Helfer stellen hierbei kleine Tintenfische für große Kämpfer her. Das Projekt hat bisher in vielen Krankenhäusern, unter anderem auch in Norwegen, Polen und Großbritannien, Einzug gehalten. Die Idee für das Herzensprojekt ist entstanden, als eine dänische Mama im Jahr 2013 ihrem viel zu früh geborenen Baby einen gehäkelten Oktopus in den Inkubator legte.


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