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Goslar: Klimaschutzkampagne „Grüne Hausnummer“ geht in die nächste Runde



Goslar

Klimaschutzkampagne „Grüne Hausnummer“ geht in die nächste Runde

Mit der Grünen Hausnummer, die im Goslarer Kreisgebiet erstmals im Jahr 2018 verliehen wurde, soll das Engagement für den Klimaschutz sichtbar gemacht werden und zum Nachahmen animieren.

Freuen sich über den Auftakt der Klimaschutzkampagne „Grüne Hausnummer“. Von links: Cornelia Grothe-Bichoel (Energieberaterin), Ute Meermann-Hirsch (Architektin und Energieberaterin), Dr. Gottfried Römer (Geschäftsführer der ERA), Elisa Nestmann (Klimaschutzmanagerin des Landkreises Goslar) und Michael Stieler (Energieberater).
Freuen sich über den Auftakt der Klimaschutzkampagne „Grüne Hausnummer“. Von links: Cornelia Grothe-Bichoel (Energieberaterin), Ute Meermann-Hirsch (Architektin und Energieberaterin), Dr. Gottfried Römer (Geschäftsführer der ERA), Elisa Nestmann (Klimaschutzmanagerin des Landkreises Goslar) und Michael Stieler (Energieberater). Foto: Landkreis Goslar

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Goslar. Der Landkreis Goslar will erneut zusammen mit der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen (KEAN) und der Energie Ressourcen Agentur Goslar (ERA) klimabewusste Eigenheimbesitzer auszeichnen. Die Auftaktveranstaltung erfolgte am heutigen Freitag im Rahmen des „Tages der Sonne“, den die ERA gemeinsam mit unterschiedlichen Unternehmen aus der Region in und um die Goslarer Sparkassenpassage ausrichtete. Mit der Grünen Hausnummer, die im Goslarer Kreisgebiet erstmals im Jahr 2018 verliehen wurde, soll das Engagement für den Klimaschutz sichtbar gemacht werden und zum Nachahmen animieren. Ab sofort können sich interessierte Eigenheimbesitzer bewerben. Die Frist läuft bis zum 30. Juli 2021. Dies teilt der Landkreis Goslar mit.



Landrat Thomas Brych, der die Kampagne seit der ersten Auflage nach Kräften unterstützt, freue sich über die Fortsetzung. „Die Grüne Hausnummer hat sich etabliert und konnte inzwischen 21 Mal verliehen werden. Ich wünsche mir, dass das Interesse anhält und wir uns erneut über zahlreiche Bewerbungen freuen können“, sagt Landrat Brych. Elisa Nestmann, Klimaschutzmanagerin beim Landkreis, berichtet, dass die Kriterien zur Erlangung der Grünen Hausnummer bei Neubauten etwas strenger gefasst wurden: „Bisher hat es ausgereicht, dass neugebaute Häuser den KfW-Effizienzhausstandard 55 erfüllen. Nun muss jedoch mindestens der Effizienzstandard 40 oder höher erreicht werden. Gebäude im Bestand können ausgezeichnet werden, wenn der Bauantrag vor dem 1. Februar 2002 gestellt wurden und die Häuser nun einen KfW-Effizienzhausstandard erfüllen oder mit KfW-Einzelmaßnahmen saniert wurden.“

Dass der Auftakt der „Grünen Hausnummer“ auf den Informationstag aus Anlass der „Woche der Sonne“ fällt, sei kein Zufall, sondern bewusst gewählt. „Die Möglichkeiten, einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz zu leisten, werden stetig größer. Vor allem im privaten Bereich kann durch den Einsatz alternativer Energiequellen bereits eine Menge erreicht werden. Mit unserem Informationsangebot wollen wir die Bürgerinnen und Bürger sensibilisieren und ihnen vorstellen, wie vielfältig das Angebot inzwischen ist. Und zu diesem Themenkomplex passt natürlich auch die Grüne Hausnummer ganz vortrefflich“, erläutert Michael Stieler, Energieberater bei der ERA.

Weitere Informationen zu den Bedingungen seien auch im Internet unter www.landkreis-goslar.de/grüne-hausnummer zu finden. Bewerbungen bitte per Mail an klimaschutz@landkreis-goslar.de senden. Für Fragen steht Frau Nestmann auch telefonisch unter der Rufnummer (05321) 76-252 zur Verfügung.


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