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Klinikum beteiligt sich am bundesweiten Schlaganfalltag

von Max Förster


Hans-Joachim Bode lässt seinen Blutdruck von Susanne Isensee-Meier untersuchen. Foto: Max Förster
Hans-Joachim Bode lässt seinen Blutdruck von Susanne Isensee-Meier untersuchen. Foto: Max Förster Foto: Max Förster

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10.05.2016




Wolfenbüttel. Bundesweit ist in vielen Krankenhäusern am heutigen Dienstag der Schlaganfall großes Thema. Auch das Städtische Klinikum beteiligte sich von 10 bis 12 Uhr unter dem Motto: "Stopp den Schlaganfall – mit Nachdruck gegen den Hockdruck“ mit einem Infostand an der Aktion.

Zu hoher Blutdruck, Diabetes, Herzrhythmusstörungen oder ein erhöhter Cholesterinspiegel - All dies sind Vorboten und Faktoren, die das Risiko, einen Schlaganfall zu bekommen, vergrößern, erklärt Susanne Isensee-Meier gegenüber regionalHeute.de. Auch wenn das Risiko, einen Hirninfakt zu erleiden, bei älteren Menschen durchaus höher sei,  könne es dennoch in jeder Altersklasse vorkommen. Deswegen ist es wichtig, "Vorahnungen nicht oberflächlich abzutun", betonte Klaus Ebers von der Schlaganfall Selbsthilfegruppe, die ebenfalls am Infostand vertreten waren. "Je länger man es unbehandelt lässt, desto schlimmer sind die Folgen", ergänzte Isensee-Meier. Dabei sei es nicht leicht, die Symptome gleich zu erkennen, "es fängt oft banal an mit Kopfschmerzen oder leichten Taubheitsgefühlen", erklärte sie.

Der Schlaganfall und seine Konsequenzen


Die Folgen eines Hirninfaktes können unterschiedlich schwer ausfallen. Die aufgrund eines Schlaganfalls verschlossenen Gefäße oder Blutungen im Hirn reichen von Sprachstörungen bis hin zu Sprachverlusten. Auch Lähmungen
und Schluckstörungen können Ergebnis eines Schlaganfalls sein. Seit Oktober besitzt das Klinikum eine eigene Schlaganfalleinheit. Hier findet die medizinische und neurologische Betreuung statt.

Informationen rund um Schlaganfälle


Um die Besucherinnen und Besucher für dieses Thema zu sensibilisieren, wurde im Klinikum ein Infostand von 10 bis 12 Uhr errichtet, an dem die Selbsthilfegruppe Schlaganfall sowie pflegerische und ärztliche Mitarbeiter des Klinikums für Fragen zur Verfügung standen. Zudem gab es Infomaterial für die Interessierten. Da zu hoher Blutdruck einer der häufigsten Ursachen für Schlaganfälle darstelle, wurde auch ein kostenloses Blutdruckmessen angeboten.


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