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Klinikum Braunschweig zieht positive Jahresbilanz



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Klinikum Braunschweig zieht positive Jahresbilanz


Am Montag wurde der Jahresabschluss 2017 für das Klinikum Braunschweig vorgestellt. Pflegedirektor Ulrich Heller, Auf- sichtsratsvorsitzender Oberbürgermeister Ulrich Markurth, Ärztlicher Direktor Dr. Thomas Bartkiewicz und Geschäftsführer Dr. Andreas Goepfert freuen sich über mehr Patienten, mehr Personal und eine stabile Wirtschaftslage .Foto:Jörg Scheibe/Klinikum Braunschweig
Am Montag wurde der Jahresabschluss 2017 für das Klinikum Braunschweig vorgestellt. Pflegedirektor Ulrich Heller, Auf- sichtsratsvorsitzender Oberbürgermeister Ulrich Markurth, Ärztlicher Direktor Dr. Thomas Bartkiewicz und Geschäftsführer Dr. Andreas Goepfert freuen sich über mehr Patienten, mehr Personal und eine stabile Wirtschaftslage .Foto:Jörg Scheibe/Klinikum Braunschweig

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Braunschweig. Das Klinikum Braunschweig stellte am Montag den Jahresabschluss 2017 vor. Wie das Klinikum in einer Pressemitteilung erklärte, lag der Umsatz 2017 bei rund 320 Millionen Euro, es wurde ein Jahresüberschuss von etwa 480.000 Euro erwirtschaftet.



„Zunächst möchte ich den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Klinikums Braunschweig auch in diesem Jahr dafür danken, dass sie rund um die Uhr dazu beitragen, die medizinische und pflege- rische Versorgung der Menschen unserer Stadt, aber auch der Region, sicherzustellen“, so Ulrich Markurth, Oberbürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender des Klinikums, zu Beginn der Präsentation des Jahresabschlusses.

Rund um die Uhr, 24 Stunden am Tag und 365 Tage im Jahr, sichert das Klinikum Braunschweig als Maximalversorger die Versorgung der Patientinnen und Patienten aus Braunschweig und der Region. Jährlich erhalten rund 265.000 Bürgerinnen und Bürger stationär oder ambulant lebensrettende medizinische Versorgung bei akuten Beschwerden, chronischen Leiden bis hin zu schweren Unfällen.


„Dass sich die Menschen in unseren Häusern gut versorgt wissen, zeigt sich auch in der weiter gestiegenen Patientenzahl. Mehr als 65.000 Menschen wurden im vergangenen Jahr stationär und über 200.000 ambulant behandelt.“ Leider würde dieses sich nicht zwangsläufig eins zu eins auf das Jahresergebnis auswirken, so Oberbürgermeister Markurth: „Nach wie vor verhindern gesetzliche Regelungen, dass Leistungszuwächse auch zu entsprechend steigenden Erlösen führen“. Krankenhäuser in Deutschland stehen unter einem großen wirtschaftlichen Druck, dieses gilt auch für Häuser in kommunaler Trägerschaft“, ergänzte Klinikum-Geschäftsführer Dr. Andreas Goepfert. „Einerseits werden erbrachte Leistungen durch die Krankenkassen nicht immer kostendeckend refinanziert, wie z.B. die Notaufnahmen, andererseits sehen sie sich mit einem hohen Investitionsbedarf in den Bereichen Infrastruktur und Medizintechnik gegenüber.“

Das weiterhin positive Jahresergebnis des Klinikums Braun- schweig führt Dr. Goepfert in erster Linie auf zwei Faktoren zurück: „Zum einen haben wir konsequent die Ergebnisse unserer Analysen hausinterner Strukturen, Arbeitsprozesse und Investitionen in unser wirtschaftliches Handeln einfließen lassen. Zum anderen wirken sich unsere Aktivitäten im Bereich Digitalisierung positiv auf unsere wirtschaftliche Situation aus. So können wir durch die Technologiepartnerschaft mit Siemens Healthineers eine medizinisch hochwertige Versorgung der Patienten bei gleichzeitiger guter Planbarkeit der Kosten und Investitionssicherheit sicherstellen. Die Bereiche Digitalisierung und Prozessoptimierung werden deshalb weiter Arbeitsschwerpunkte für das Klinikum bleiben.“

Mitarbeitende


Mit fast 4.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Krankenhaus sowie rund 780 in den Tochtergesellschaften ist das Klinikum Braunschweig einer der größten Arbeitgeber in der Region. Die Personalkosten sind daher mit knapp 203 Millionen Euro der größte Posten in der Jahresbilanz. Im Vergleich zum Jahr 2016 sind sie um 9 Millionen Euro gestiegen. In den verschiedenen Berufsgruppen arbeiten rund 540 Ärzte und 2.150 Pflegekräfte sowie 550 Mitarbeiter im medizinisch-technischen Dienst, ca. 490 in den sonstigen Diensten (Verwaltung, Wirtschaft, Technik etc.) und 260 Auszubildende.


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