Klinikum gibt einer Delegation aus Chemnitz Anschauungsunterricht

Die Erfahrung in der neurologischen Frührehabilitation ist bei den Gäste gefragt.

Eine Delegation des Klinikums Chemnitz informierte sich  in der Asklepios Klinik Schildautal in Seesen über die Neurologische Frührehabilitation.
Eine Delegation des Klinikums Chemnitz informierte sich in der Asklepios Klinik Schildautal in Seesen über die Neurologische Frührehabilitation. | Foto: Asklepios

Seesen. Eine ärztliche, pflegerische und therapeutische Delegation des Klinikums Chemnitz hat jetzt die Asklepios Klinik Schildautal in Seesen besucht, um sich dort über die Neurologische Frührehabilitation (NFR) zu informieren. So steht es in einer Asklepios-Pressemitteilung.



Hintergrund sei, dass die Chemnitzer planen, selbst eine neurologische Frührehabilitation aufzubauen. Während ihres Besuchs tauschten sich die Fachkräfte intensiv mit den Experten der Klinik über Strukturen, organisatorische Abläufe und praktische Erfahrungen aus.

Seesener Erfahrung in der neurologischen Frührehabilitation gefragt

Bei dem Treffen ging es unter anderem um interne Prozesse, die Zusammenarbeit der verschiedenen Berufsgruppen sowie um praktische Fragen beim Aufbau und Betrieb einer entsprechenden Abteilung. Die Asklepios Klinik Schildautal verfügt über langjährige Erfahrung in der neurologischen Frührehabilitation und gewährte der Delegation Einblicke in den klinischen Alltag sowie in bewährte interdisziplinäre Behandlungskonzepte.

„Die neurologische Frührehabilitation ist eine hochkomplexe Versorgungsform, bei der Medizin, Pflege und Therapie sehr eng zusammenarbeiten. Deshalb ist ein klar strukturiertes interdisziplinäres Vorgehen entscheidend“, sagt Dr. med. Ralf Thinius, Chefarzt der Neurologie und der Neurologischen Frührehabilitation der Schildautal-Klinik in Seesen. „Wir freuen uns, unsere Erfahrungen weitergeben zu können und einen Einblick in unsere Abläufe zu geben.“

Auch die pflegerische Perspektive spielte beim Austausch eine wichtige Rolle. „Gerade in der Frührehabilitation hat die Pflege einen sehr hohen Anteil an der Behandlung und begleitet die Patientinnen und Patienten rund um die Uhr im Rehabilitationsprozess“, betont Annett Dziuba, Pflegedirektorin der Asklepios Schildautal-Klinik. „Der kollegiale Austausch über Strukturen, Teamarbeit und praktische Erfahrungen ist für beide Seiten sehr wertvoll.“

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