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Klinikum: Spezialpflegestation für Säuglinge zieht um

Am Standort Celler Straße ist die Spezialpflegestation K3 nun zuhause.

Viele fleißige Helfer/innen haben den Umzug der Station tatkräftig unterstützt.
Viele fleißige Helfer/innen haben den Umzug der Station tatkräftig unterstützt. Foto: Klinikum Braunschweig/Peter Sierigk

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12.10.2020

Braunschweig. Nachdem bereits im Februar dieses Jahres die Milchküche der Kinderklinik vom Standort Holwedestraße in die Zentralküche an den Standort Celler Straße gezogen ist, war es jetzt für die Spezialpflegestation K3 so weit. Wie das Klinikum Braunschweig in einer Pressemitteilung berichtet, sind über 20 Beschäftigte und 100 Kartons vollgepackt mit Säuglingswaagen, Milchpumpen, Babybetten, Spritzenpumpen, Inkubatoren und vielen mehr was zu einem Stationsbetrieb gehört, umgezogen. Die ehemalige K3 der Kinderklinik heißt jetzt B 23 / Neonatologische-IMC und ist in die frisch renovierten Zimmer der ehemaligen Station Frauen 1, an den Standort Celler Straße gezogen.



„Die räumliche Nähe zur Geburtshilfe und zur Neonatologie /Perinatalzentrum Level 1 bedeutet für unsere kleinen Patientinnen und Patienten sowie deren Mütter eine deutliche Verbesserung der Versorgung vor Ort“, freut sich die pflegerische Stationsleitung Frank Pohlmeyer. Auch Verlegungstransporte zwischen den Standorten fallen nun weg. Weitere Vorteile des Umzuges sind die größeren Zimmer am neuen Standort. Alle Zimmer sind mit einem eigenen Badezimmer ausgestattet. Auch die Mitarbeitenden finden bessere Arbeitsbedingungen vor. So erfolgt zukünftig die Dokumentation digital mithilfe eines mobilen Visitenwagens.
Die Zielgruppen der Neo-IMC (Intermediate-Care-Bereich) mit 16 Betten sind Babys bis zu drei Monaten, die unter anderem an Gelbsucht, Trinkunlust oder Hämangione (Blutschwämmchen) leiden. Auch werden Mütter während des stationären Aufenthaltes dazu befähigt, ihre Kinder adäquat zu Hause versorgen zu können.

Der Umzug der Station erfolgte im Zuge der Realisierung des Zwei-Standorte-Konzeptes des Klinikums. Dank der guten Vorbereitung und Unterstützung vieler Akteure ist die Verlegung der Station gut vonstattengegangen.


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