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Klinikum Wolfsburg lockert Besucherregelungen



Wolfsburg

Klinikum Wolfsburg lockert Besucherregelungen

Die Besuche von Patienten sind ab 7. Juni wieder möglich.

Symbolbild.
Symbolbild. Foto: Pixabay

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Wolfsburg. Das Klinikum Wolfsburg lockert vorsichtig seine seit Ende Oktober vergangenen Jahres geltende Besucherregelung. Von kommendem Montag, 7. Juni, an, können stationäre Patienten unter Einhaltung strenger Kriterien täglich von einer Person besucht werden. Das Klinikum öffnet seine Türen für diese Patientenbesuche zunächst jeweils nachmittags zwischen 14:30 Uhr und 17:30 Uhr. Ein Zutritt ist für Besucher möglich, sofern sie frei von Krankheitssymptomen sowie getestet, voll geimpft oder von einer Corona-Infektion genesen sind. Dies teilt das Klinikum Wolfsburg in einer Pressemitteilung mit.



Das Klinikum habe sein Hygienekonzept entsprechend angepasst. Demnach dürfen Besucher das Klinikum ausschließlich über den Haupteingang an der Sauerbruchstraße betreten. Dort müssten sie beispielsweise das negative Ergebnis eines Antigen-Schnelltests aus einem offiziellen Test-Zentrum vorlegen. Dieses dürfe nicht älter als 24 Stunden sein. Zugelassen sei auch das negative Ergebnis eines PCR-Tests, das nicht älter als 48 Stunden ist. Bei Bedarf könnten Besucher für einen erforderlichen Test einen Abstrich-Termin zu den Öffnungszeiten des Test-Zentrums im Klinikum vereinbaren.

Ebenso würden Besucher, die seit 15 Tagen vollständig geimpft sind und am Eingang ihren Impfausweis beziehungsweise ihre Impfbescheinigung zusammen mit ihrem Personalausweis vorlegen, Zutritt zum Klinikum bekommen. Personen, die von einer Corona-Infektion genesen sind, dürfen das Klinikum betreten, wenn sie einen entsprechenden schriftlichen Nachweis des Gesundheitsamtes oder ihres Hausarztes im Original vorlegen. Dieser müsse belegen, dass die Corona-Infektion mindestens 28 Tage, aber nicht länger als sechs Monate her ist. Vorsorglich sollten Besucher auch ihren Personalausweis oder ihren Reisepass am Haupteingang jederzeit vorzeigen können.


„Wir sind sehr froh, dass wir in Wolfsburg jetzt eine stabile Inzidenz auf einem niedrigeren Niveau erreicht haben und sich die Lage bei uns im Klinikum ebenfalls deutlich entspannt hat. Dies sind die Voraussetzungen dafür, dass wir die für Patienten und Angehörige so wichtigen Besuche endlich wieder zulassen können“, erklärt Klinikumsdirektor Wilken Köster.

Der Ärztliche Direktor des Wolfsburger Klinikums, Prof. Dr. Matthias Menzel weist trotz der Lockerung darauf hin, dass bei Besuchen die geltenden Abstands- und Hygieneregeln im Klinikum zwingend eingehalten werden müssen: „Die Sicherheit unserer Patienten und Mitarbeitenden steht für uns an erster Stelle. Deshalb bitten wir Angehörige grundsätzlich auch, die Patientenbesuche im Vorfeld untereinander abzustimmen und die Zahl der Besuche so weit wie möglich zu beschränken“, so Menzel.


Hygienekonzept bleibt bestehen


Das Hygienekonzept des Klinikums sehe zudem weiter vor, dass Besucher sich beim Betreten des Klinikums digital (über https://www.klinikum.wolfsburg.de) registrieren müssen. „Auch das Tragen einer FFP2-Maske während des gesamten Aufenthalts im Klinikum ist für Besucherinnen und Besucher weiter Pflicht“, ergänzt Menzel.

Besuche außerhalb der festgelegten Besuchszeit seien im Klinikum Wolfsburg auch in besonderen Fällen nach vorheriger Rücksprache – in der Regel mit dem behandelnden Arzt – möglich. Ausnahmen würden hier insbesondere für Väter oder Bezugspersonen in der Geburtshilfe und auf der Mutter-Kind-Station, auf den Intensivstationen, in der Kinderklinik und der Palliativmedizin gelten. Das Klinikum weist außerdem darauf hin, dass in der Zentralen Notfallaufnahme Patienten derzeit maximal von einer Person begleitet werden können, die getestet, geimpft oder von einer Corona-Infektion genesen ist.




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