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Knapp die Hälfte fährt zu schnell durch Timmerlah

von Nick Wenkel


Das sind die Ergebnisse der Radarfalle in Timmerlah. Foto: Archiv/Stadt Braunschweig
Das sind die Ergebnisse der Radarfalle in Timmerlah. Foto: Archiv/Stadt Braunschweig

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27.06.2017

Timmerlah. Im Zeitraum vom 6. bis zum 13. März hat die Verwaltung auf der Timmerlahstraße verdeckte Geschwindigkeitsmessungen in beiden Fahrtrichtungen durchgeführt. Die angeordnete zulässige Höchstgeschwindigkeit beträgt dort 50 Stundenkilometer. Rund 42 Prozent aller Verkehrsteilnehmer fuhren dabei schneller als erlaubt.



Anlass für die Geschwindigkeitskontrollen war demnach ein Antrag des Stadtbezirksrates. In seiner letzten Sitzung präsentierte die Verwaltung die Ergebnisse. Gemessen wurde in beiden Fahrtrichtungen. Rund 42 Prozent der 29.650 Verkehrsteilnehmer fuhren dabei schneller als die erlaubten 50 Kilometer pro Stunde – sechs davon sogar zwischen 91 und 100 Kilometer pro Stunde.

24 Stunden lang gemessen


Bei der Beurteilung der Messergebnisse sei zu berücksichtigen, dass die Messungen 24 Stunden am Tag laufen. Somit seien auch die verkehrsärmeren Zeiten erfasst, die häufig zu einem schnelleren Fahren verleiten. Vereinzelt könnten höhere Geschwindigkeiten eventuell auch auf Einsatzfahrzeuge (Polizei, Feuerwehr, Krankenwagen, und ähnliches) zurückzuführen sein, betont die Verwaltung.

Situationder Polizei geschildert




Die Verwaltung führt bisher lediglich Geschwindigkeitsmessungen in Tempo 30-Zonen und auf Straßen, auf denen eine Geschwindigkeitsbeschränkung von 30 Kilometer pro Stunde angeordnet ist, durch. Die dortige Situation wurde demnach an die Polizeiinspektion mit der Bitte um Überwachung der Geschwindigkeit im Rahmen der personellen Möglichkeiten weitergeleitet.

Aufstellung eines Messdisplays


Im Rahmen der Ausweitung der städtischen Geschwindigkeitsüberwachung in Braunschweig sollen künftig im Hinblick auf die beiliegenden Messergebnisse auch im genannten Bereich der Timmerlahstraße Messungen durchgeführt werden, so die Verwaltung. Zur Sensibilisierung der Verkehrsteilnehmer werde man zusätzlich, je nach Verfügbarkeit, vorübergehend ein Geschwindigkeitsmessdisplay installieren.


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