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Kongress in Goslar unterstützt Religionslehrer


Der Dialog mit dem Islam steht im Mittelpunkt eines Kongresses für Religionslehrerinnen und Religionslehrer im Braunschweiger Land. Stattfinden wird der Kongress, der von der Ev.-luth. Landeskirche veranstaltet wird, in Goslar. Foto: Anke Donner
Der Dialog mit dem Islam steht im Mittelpunkt eines Kongresses für Religionslehrerinnen und Religionslehrer im Braunschweiger Land. Stattfinden wird der Kongress, der von der Ev.-luth. Landeskirche veranstaltet wird, in Goslar. Foto: Anke Donner Foto: Anke Donner)

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12.05.2016


Goslar/Braunschweig. Der Dialog mit dem Islam steht im Mittelpunkt eines Kongresses für Religionslehrerinnen und Religionslehrer im Braunschweiger Land. Stattfinden wird der Kongress in Goslar. 

Ziel ist ein besseres Verständnis des Islam, insbesondere seiner Vielschichtigkeit, wie Professor Dr. Hans-Georg Babke vom Arbeitsbereich Religionspädagogik der Landeskirche Braunschweig betont. Der Islam sei keinesfalls so einheitlich, wie er in der Öffentlichkeit oft erscheine. Der Kongress findet vom 25. bis 27. Mai im Hotel Hessenkopf in Goslar statt. Die Referenten wollen Impulse für den interreligiösen Dialog geben und auch nach dem didaktischen Selbstkonzept des Islamischen Religionsunterrichts fragen. So spricht zum Beispiel Professor Dr. Omar Hamdan vom Zentrum für Islamische Theologie an der Universität Tübingen über die Koranauslegung und ihre Regeln. Und Professor Dr. Cemal Tosun von der Islamisch-Theologischen Fakultät der Universität Ankara informiert über die Ausbildung islamischer Religionslehrkräfte in der Türkei.

Der innerislamische Pluralismus ist das Thema von Professor Dr. Dr. Peter Antes vom Institut für Theologie und Religionswissenschaft der Universität Hannover. Und Professor Dr. Johannes Lähnemann, Religionspädagoge an der Universität Erlangen-Nürnberg, betreut eine Arbeitsgruppe zum gemeinsamen Lernen im christlichen und islamischen Religionsunterricht. Die Standards in Unterrichtswerken zum islamischen Religionsunterricht beleuchtet Dr. Klaus Spenlen vom Institut für Sozialwissenschaften der Universität Düsseldorf.

Weitere Informationen gibt es beim Arbeitsbereich Religionspädagogik der Landeskirche Braunschweig unter der Telefonnummer 05331-802504 oder unter www.arpm.de.


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