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Kontorhaus am Jödebrunnen wird saniert



Braunschweig

Kontorhaus am Jödebrunnen wird saniert


Die Stadt informiert über die anstehenden Sanierungsarbeiten. Symbolfoto: Pixabay
Die Stadt informiert über die anstehenden Sanierungsarbeiten. Symbolfoto: Pixabay Foto: pixabay (Public Domain)

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Braunschweig. In seiner gestrigen Sitzung hat der Planungs- und Umweltausschuss der Stadt Braunschweig der von der Verwaltung vorgeschlagenen Sanierung des Kontorhauses am Jödebrunnen zugestimmt. Die Arbeiten am Gebäude sollen voraussichtlich im Oktober 2018 starten.



„Die Sanierung des Kontorhauses seiein wichtiger Aspekt im Sanierungsgebiet 'Westliches Ringgebiet – Soziale Stadt'", heißt es in der Pressemitteilung der Stadt Braunschweig.

Das ist geplant


Das Kontorhaus erhält unter anderem neue Hausanschlussleitungen, eine neue Dachdeckung, einen neuen Fassadenanstrich und neue Bodenfliesen, außerdem werden die Türen, Fenster, Fensterläden und Innenoberflächen instandgesetzt. Es werden eine Teeküche, ein WC und elektrische Beheizung eingebaut und die Außenanlagen hergerichtet.

Kostenpunkt: 258.000 Euro


Die Gesamtkosten für die Sanierung belaufen sich auf rund 258.000 Euro, davon sind 200.000 Euro förderfähig. Die förderfähigen Kosten werden zu zwei Dritteln aus Städtebaufördermitteln finanziert, ein Drittel sowie die nicht förderfähigen Kosten verbleiben als städtischer Anteil.

Über das Kontorhaus


Das Kontorhaus am Jödebrunnen wurde 1899 für die Firma Fr. Brachvogel errichtet. Das Gebäude in der Büchnerstraße 17 A liegt dicht am Becken des mittelalterlichen Jödebrunnens, der seit dem Mittelalter lange Zeit öffentliche Brunnen der Stadt Braunschweig mit Frischwasser versorgt hat.

Im Jahr 2011 hat die Stadt Braunschweig im Zuge von Grundstücksankäufen im Bereich des Westbahnhofs das Gebäude erworben. Mittlerweile hat sich der Verein "Kontorhaus am Jödebrunnen e.V." gegründet, der sich für Erhalt und Nutzung des Gebäudes einsetzt und an den das Kontorhaus nach der Sanierung vermietet werden soll. Die zukünftige Nutzung soll an die besondere Umgebung mit Jödebrunnen, Westbahnhof und Ringgleis angepasst werden und die Identifikation mit dem Stadtteil stärken. Der Jödebrunnen ist bereits vor einigen Jahren saniert worden.


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