Salzgitter. Wie aus der kürzlich veröffentlichten Kriminalstatistik der Polizeiinspektion Salzgitter/Peine/Wolfenbüttel hervorgeht, wurde für den Bereich der Stadt Salzgitter für das Jahr 2025 ein leichter Rückgang der Straftaten im Vergleich zu 2024 verzeichnet.
Mit 6.938 registrierten Straftaten liegt die Zahl um 0,26 Prozent unter dem Vorjahreswert von 6.956. Die Kriminalitätsbelastung liegt mit 6.610 Straftaten pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner jeweils leicht über dem Durchschnitt der Polizeidirektion Braunschweig (6.339) und dem niedersächsischen Landesdurchschnitt (6.329). Die leicht rückläufige Anzahl der Straftaten in der Stadt Salzgitter ist insbesondere durch die Abnahme von Betrugsdelikten (-216 Fälle zum Vorjahr) sowie Sachbeschädigungen (-76 Fälle zum Vorjahr) geprägt.
Aufklärungsquote bei über 65 Prozent
Die Aufklärungsquote beträgt im Jahr 2025 65,29 Prozent und liegt damit bereits im dritten Jahr in Folge über der Marke von 65 Prozent. Insgesamt konnten 4.530 Straftaten aufgeklärt werden. Die anhaltend hohe Aufklärungsquote unterstreicht die erfolgreiche Ermittlungsarbeit der Polizei und bestätigt das weiterhin hohe Niveau der Strafverfolgung.
Imke Krysta, Leiterin der Polizeiinspektion Salzgitter/Peine/Wolfenbüttel sagt dazu zusammenfassend: „Die erneut sehr gute Aufklärungsquote ist das Ergebnis engagierter und professioneller Teamarbeit unserer Mitarbeitenden. Sie zeigt, mit welchem gemeinsamen Anspruch und Verantwortungsbewusstsein hier täglich für die Sicherheit der Menschen in unserer Stadt gearbeitet wird. Unsere Polizeibeamtinnen und -beamten arbeiten in allen Stadtteilen dafür, dass Menschen sich geschützt und ernst genommen fühlen - das ist das Herz unserer Arbeit."
Tatverdächtige
Im Jahr 2025 wurden 3.487 Tatverdächtige (2024: 3.429) ermittelt. Von allen Tatverdächtigen hatten 2.101 (60,25 Prozent) die deutsche Staatsbürgerschaft, 1.386 (39,75 Prozent) waren ausländische Staatsbürger. Im Vergleich zum Vorjahr blieb der Anteil nicht deutscher Tatverdächtiger nahezu gleich (+0,03 Prozent).
Opferzahlen
Für das Jahr 2025 (2.181) zeigt sich im Vergleich zum Vorjahr (2.198) eine weitgehend stabile Entwicklung der Opferzahlen mit leicht rückläufiger Gesamtzahl (-17). Während in den Altersgruppen unter 6 Jahren (+14) sowie bei Personen ab 60 Jahren (+13) eine leichte Zunahme zu verzeichnen ist, stehen diesen Rückgänge insbesondere bei den 6- bis 14- Jährigen (–30) sowie bei den 21 - bis unter 60-Jährigen (–30) gegenüber. Auch im Bereich der Geschlechteraufteilung unterliegen die Zahlen einer nur geringen Schwankung (männlich +17 und weiblich –24) im Vergleich zum Vorjahr.

