Varel. Die Zahl der registrierten Straftaten im Zuständigkeitsbereich des Polizeikommissariats Varel ist im vergangenen Jahr gesunken. Das teilte der Leiter des Kommissariats, Franz Polifke, bei der Vorstellung der Polizeilichen Kriminalstatistik für 2025 mit.
Demnach wurden 2.205 Straftaten erfasst, 202 weniger als im Vorjahr. Dies ist die niedrigste Zahl im Zehnjahresvergleich, mit Ausnahme des sogenannten Coronajahres.
Die Kriminalitätsbelastung, gemessen an der Häufigkeitszahl pro 100.000 Einwohner, sank in Varel auf 4.809.
Die Aufklärungsquote liegt bei 65,26 Prozent. In einzelnen Deliktsbereichen gab es unterschiedliche Entwicklungen: Während Diebstähle und Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen zurückgingen, stiegen die Fallzahlen bei Vermögensdelikten wie Betrug leicht an.
Besorgniserregend ist die weiterhin zunehmende Gewalt gegen Polizeibeamte, die 2025 in 27 Fällen angegriffen wurden. Die Fälle häuslicher Gewalt stiegen leicht von 179 auf 191.
Polifke betonte, dass die Sicherheit in der Stadt Varel sowie in den Gemeinden Bockhorn und Zetel gewährleistet sei.
Die Bürger könnten dort sicher leben. Die Polizei setze weiterhin auf Prävention und sei in Netzwerken mit Schulen und anderen Institutionen eingebunden.
Der Rückgang der Wohnungseinbrüche von 50 auf 38 Fälle sei ein positives Zeichen, ebenso wie der deutliche Rückgang bei Einbrüchen in Kellerräume.
Kriminalität in Varel und Umgebung geht zurück
Die Zahl der registrierten Straftaten im Zuständigkeitsbereich des Polizeikommissariats Varel ist im vergangenen Jahr gesunken.
Polizei (Archiv) | Foto: Über dts Nachrichtenagentur

