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Kripo-Chef beleidigt - Ermittlungen laufen

von Robert Braumann


Ulf Küch, Zweiter von links, wird für sein Buch massiv angefeindet und setzt sich zur Wehr. Foto: Sina Rühland
Ulf Küch, Zweiter von links, wird für sein Buch massiv angefeindet und setzt sich zur Wehr. Foto: Sina Rühland Foto: Sina Rühland

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11.02.2016


Braunschweig. Ulf Küch ist weiterhin in aller Munde, sein Buch Soko Asyl ruft verschiedenste Reaktionen hervor (regionalHeute.de berichtete), doch einige Kommentatoren im Internet sind scheinbar zu weit gegangen. Wie der NDR berichtet, wurde Küch unter anderem als "Lügenbold" mit "bösartig verschlagenem Gesichtsausdruck" bezeichnet, der das "deutsche Volk" verrate. 

Gegen einige Hasskommentare wolle der Kripo-Chef nun vorgehen. In zum Teil seitenlangen Mails, Briefen und in Kommentaren werde er angegangen. Zwei strafrechtliche Ermittlungen wären bereits eingeleitet worden. "Von Beleidigung bis zur üblen Nachrede und Volksverhetzung ist alles dabei", sagte Küch dem NDR. Wer hinter den Anfeindungen stecke, das sei aber noch nicht klar. Er selbst kann die Anfeindungen nicht nachvollziehen und auch die Zweifel an den Zahlen in seinem Buch nicht. Man sei überhaupt nicht in der Lage an den Zahlen zu schreiben, so Küch.


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