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Kritik am Winterdienst wegen später Räumungen

von Christoph Böttcher


In Wolfsburg müssen vielerorts die Anwohner selber den Schnee beseitigen. Foto: Sina Rühland

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17.01.2017

Wolfsburg. In der Stadt beklagen sich oftmals Anwohner darüber, dass der Winterdienst zu spät ausrücken würde. regionalHeute.de hat mit der Wolfsburger Abfallwirtschaft und Straßenreinigung (WAS) darüber gesprochen.



Informationen über zu räumende Stellen muss die WAS oft selbstständig im Internet recherchieren. Ansonsten achten die Mitarbeiter vor allem auf den Wetterbericht und versuchen sich bestmöglich vorzubereiten. Das hilft jedoch nicht bei überraschenden Wetterlagen, vor allem da die WAS nicht im Dauereinsatz ist, im Gegensatz zu den Autobahnmeistereien. Die WAS muss bis sieben Uhr die Straßen geräumt haben und bleibt bis 20 Uhr im Dienst. Das liegt daran, dass in Wolfsburg maßgeblich die Anwohner zum Räumen verpflichtet sind. Zu beachten ist dabei, dass nicht nur der Gehweg am Grundstück geräumt werden muss, sondern bis zur Straßenmitte Räumpflicht herrscht. Somit ist im Zweifelsfall nicht der Räumdienst, sondern der Nachbar schuld, wenn die Straße nicht frei ist.


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