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Kündigung des SeeViertel Treffs – Aus zum Ende des Jahres



Salzgitter

Kündigung des SeeViertel Treffs – Aus zum Ende des Jahres

von Sandra Zecchino


Der SeeViertel Treff wird nach vielen Jahren geschlossen. Wie geht es nun weiter? Foto: Nick Wenkel
Der SeeViertel Treff wird nach vielen Jahren geschlossen. Wie geht es nun weiter? Foto: Nick Wenkel Foto: Archiv

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Salzgitter. Seit 15 Jahren ist der SeeViertel Treff ein Anlaufpunkt für die gesamte Nachbarschaft. Doch nun muss der beliebte Treffpunkt zum Jahresende seine Türen für immer schließen. Die Wohnungsaktiengesellschaft EX Ante hat die Kooperation mit der Diakonie fristgerecht zum 31. Dezember gekündigt.



Der SeeViertel Treff ist ein Gemeinwesenprojekt, welches die Diakonie 13 Jahre lang in Kooperation mit Munte Immobilien und seit zwei Jahren mit der Wohnungsaktiengesellschaft Ex Ante in Salzgitter-Lebenstedt betrieben hat.

Gemeinsam mit den Anwohnern wurden im Laufe der Zeit viele soziale Gruppenangebote initiiert und umgesetzt. Dazu zählten unter anderem Schularbeitenhilfe für Grundschulkinder. Als ein „Haus der offenen Tür“ wird der Treffpunkt von vielen Bewohnern des Stadtteils genutzt. Die Kinder brauchen den Ort zum Malen, Spielen und Reden, die Jugendlichen nutzen die Computer und die Senioren kommen zum Mittagessen oder Kaffeetrinken.

Nachhaltig für eine bessere Zukunft


Die Menschen in dem Stadtteil haben über viele Jahre direkt im Wohngebiet Unterstützung erhalten, damit konnten viele Probleme besonders für Familien im Vorfeld gelöst werden. ZahlreicheMaßnahmen haben nach Angaben der Diakonie dazu geführt, dass Kinder eine bessere Perspektive in Salzgitter erhalten haben. Dies sei besonders in dem Stadtteil wichtig, in dem die Kinder und Jugendlichen zu den sozial benachteiligten Gruppen gehörten. Dort befände sich ein hoher Anteil an bildungsfernen Familien. Zusätzlich gebe es viele Alleinerziehende und Familien mit Migrations- beziehungsweise Fluchthintergrund.

Lösung gesucht


Bei der Akteurskonferenz am 13. September haben alle Kooperationspartner, Vertreter der Stadt Salzgitter und Vertreter der Fraktionen gemeinsam überlegt, wie es weiter gehen kann. Aktuell blieben noch drei Monate, um eine Lösung zu finden. Doch bisher war die Suche vergebens.


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