Wolfenbüttel

Kulturstadt Wolfenbüttel lädt zum Vortrag in die Kommisse


Am 11. Oktober findet ein Vortarg zu Lessings letzter Privatbibliothek und ihrer Rekonstruktion im Lessing-Museum Kamenz statt. Foto: Kulturstadt Wolfenbüttel e.V.
Am 11. Oktober findet ein Vortarg zu Lessings letzter Privatbibliothek und ihrer Rekonstruktion im Lessing-Museum Kamenz statt. Foto: Kulturstadt Wolfenbüttel e.V. Foto: Kulturstadt Wolfenbüttel e.V.

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06.10.2016

Wolfenbüttel. Der Kulturstadt Wolfenbüttel e.V. v lädt am Dienstag den 11. Oktober zum nächsten Rathausvortrag in die Kommisse in Wolfenbüttel ein.


Als Gelehrter, Schriftsteller und schließlich Bibliothekar hatte Lessing zeitlebens eine intensive Beziehung zu Büchern. Umfang und Inhalt zumindest seiner letzten Privatbibliothek sind durch ein Nachlassinventar überliefert. Dies regte das Lessing-Museum Kamenz an, die Büchersammlung, die nach Lessings Tod zerstreut wurde, in ausgabengleichen Exemplaren zu rekonstruieren. Das Projekt startete 2011, inzwischen besitzt das Museum 100 der 264 Titel. Der Vortrag umreißt den Charakter der lessingschen Bibliothek und stellt einige der bislang erworbenen Bücher genauer vor. Vermittelt wird damit gleichzeitig ein Einblick in den geistigen Horizont Lessings, denn die Werke spiegeln seine vielfältigen Interessen ebenso wider wie seine umfangreichen Kontakte in der Ge- lehrtenrepublik und seine beeindruckenden Sprachkenntnisse. Darüber hinaus ermöglichen ein- zelne Bücher auch Rückschlüsse auf Anregungen, die Lessing für seine eigenen Schriften nutzte. Da die private Büchersammlung in der Wolfenbütteler Epoche zusammengetragen wurde, kann sie natürlich auch nicht losgelöst von den herzoglichen Buchbeständen betrachtet werden, die Les- sing als Hofbibliothekar zu betreuen hatte, daneben lassen sich noch weitere Bezüge zu seinem damaligen Lebensumfeld finden.


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