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Kumlehn: "Tolerierte NS-Beschönigungskultur" Grund für Aus


Jürgen Kumlehn sieht in Wolfenbüttel eine wachsende und "offiziell tolerierte NS-Beschönigungskultur." Foto: Anke Donner
Jürgen Kumlehn sieht in Wolfenbüttel eine wachsende und "offiziell tolerierte NS-Beschönigungskultur." Foto: Anke Donner Foto: Anke Donner)

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24.10.2017

Wolfenbüttel. Die Stadt Wolfenbüttel will das von Kristlieb Adloff und Jürgen Kumlehn initiierte Stolpersteine-Projekt fortführen (regionaHeute.de berichtete). Nun richtete sich Letztgenannter mit einer Richtigstellung zu den Hintergründen seines Ausstiegs an unsere Redaktion. Wir veröffentlichen den Brief ungekürzt und unkommentiert.


Herr Adloff und ich haben die Stolperstein-Initiative aus zwei Gründen eingestellt: Einmal, das ist richtig, aus Altersgründen, aber ganz besonders wegen der in Wolfenbüttel offiziell tolerierten NS-Beschönigungskultur, die zur Stolperstein-Initiative kontraproduktive Ausmaße angenommen hat. Wäre dieses nicht vorhanden, hätten wir wohl noch weitermachen wollen. Unsere Kritik an Teilen von NS-Darstellungen im "Bürger Museum" ist nur ein Punkt der zunehmend wachsenden Liste von Beschönigungen und Falschdarstellungen.

Herr Adloff und ich bitten Sie,

diese Richtigstellung zu veröffentlichen.

Herzlichen Dank dafür und freundliche Grüße,

Jürgen Kumlehn

Erinnerer

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