Kursänderung: Ambulantes Reha-Zentrum bleibt erhalten

Auf Wunsch der Politik, werde das ambulante Reha-Zentrum in Zukunft weitergeführt.

Das ambulante Reha-Zentrum des Klinikums Braunschweig in der Nimes-Straße 1.
Das ambulante Reha-Zentrum des Klinikums Braunschweig in der Nimes-Straße 1. Foto: Klinikum Braunschweig / Peter Sierigk

Braunschweig. Nachdem ursprünglich geplant war, dass das Reha-Zentrum des Klinikums Braunschweig geschlossen werden soll und in die vorhandenen Räumlichkeiten der Blutspendedienst und das Sozialpädiatrische Zentrum (SPZ) einziehen sollen, steht nun fest, dass das ambulante Reha-Zentrum künftig wie gewohnt in der Nimes-Straße 1 zu finden sein wird. Das teilt das Klinikum Braunschweig in einer Presseinformation mit.


Die Tatsache, dass der Blutspendedienst in neue Räumlichkeiten ziehen soll, bleibe dennoch bestehen. Der Umzug in die Nimes-Straße soll im Verlauf des nächsten Jahres vollzogen werden.

"Auf Wunsch der Politik, wird das ambulante Reha-Zentrum in Zukunft weitergeführt. Nun haben wir die Möglichkeit, gemeinsam mit den Kostenträgern neue Therapieangebote zu finden. Aktuell versuchen wir, den Blutspendedienst und das ambulante Reha-Zentrum zusammen zu bringen. Für das Sozialpädiatrische Zentrum stehen wir in engem Kontakt mit der Stadt Braunschweig, um in der Stadt neue Räume zu finden", betont Geschäftsführer Dr. Andreas Goepfert.

Mitarbeiteranzahl soll aufgestockt werden


Mittelfristig soll durch den Umzug des Sozialpädiatrischen Zentrums, so heißt es in der Pressemitteilung, die Anzahl der Mitarbeitenden aufgestockt werden, das Leistungsspektrum verdoppelt werden und infolgedessen sollen die Wartezeiten für betroffene Familien verringert werden.

Zukünftig stünden den Mitarbeitenden des ambulanten Reha-Zentrums damit neue Möglichkeiten offen. "Diese können nun wählen, ob sie im Klinikum Braunschweig in den klinischen Bereichen oder in ihrem ehemaligen Team beschäftigt sein möchten. Durch das neue Therapieangebot wird es auch neue Entwicklungsmöglichkeiten in der Zukunft geben", ergänzt die kommissarische Pflegedirektorin, Ina Wegner.


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