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Braunschweiger Johanniter freuen sich über Teddy-Spende



Kuschelfreund gegen die Angst: Johanniter freuen sich über Teddy-Spende

Sie sollen Kinder in beängstigenden Situation aufheitern.

Dr. Joachim Beutler (Bildmitte) übergibt die Kuscheltröster an die Johanniter Susanne Glindemann und Sven Kaspersinski.
Dr. Joachim Beutler (Bildmitte) übergibt die Kuscheltröster an die Johanniter Susanne Glindemann und Sven Kaspersinski. Foto: Johanniter/Lena Kopetz

Braunschweig. Die dritte Rettungskraft auf den Einsatzfahrzeugen der Johanniter hat ab jetzt niedliche Knopfaugen, flauschiges weißes Fell und ist etwa 15 Zentimeter groß. Denn die Johanniter-Retter haben bei Einsätzen mit kleinen Patienten dank einer Spende des Kiwanis Clubs nun immer einen Trostteddy dabei, der die Kinder in der anfänglich meist beängstigenden Situation etwas aufheitern soll.



Für die Übergabe der 50 weißen Kuscheltröster an den Rettungsdienst der christlichen Hilfsorganisation kam Dr. Joachim Beutler, Präsident des Braunschweiger Kiwanis Clubs, zur Johanniter-Rettungswache in die Weststadt. „Kiwanis möchte Kindern helfen, und am liebsten helfen wir Kindern, die es schwer haben“, berichtet Beutler bei der Übergabe über den Auftrag seines Serviceclubs.

Etwa 150 Rettungsdiensteinsätze mit kleinen Patienten fahren die Johanniter jährlich. „Bei diesen Einsätzen sind Trostteddys für die Kinder eine große Hilfe. Die meisten unserer kleinen Patienten haben doch schon Angst, wenn sie mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden müssen. Da hilft so ein Teddy schon sehr als kleine Ablenkung und als Tröster, an dem man sich ein wenig festhalten kann“, erzählt Rettungswachenleiter Sven Kaspersinski.



Die Idee mit den Teddys kam von dem österreichischen Kiwanis-Ableger. Dr. Joachim Beutler gefiel sie sofort und er organisierte, dass auch im Rettungsdienst in Braunschweig Kiwanis-Bären mitfahren können. Neben den Johannitern hat auch die Berufsfeuerwehr Braunschweig 50 der Kuscheltröster von dem Serviceclub erhalten.


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