Landkreis bietet wieder Kurse für Familienlotsen

Der Landkreis Peine bietet im kommenden Jahr wieder Kurse für Familienlotsen an. Familienlotsen unterstützen ehrenamtlich Familien und Jugendliche, etwa bei Behördengängen

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Symbolfoto. Foto: Pixabay

Peine. Der Landkreis Peine bietet im kommenden Jahr wieder Qualifizierungskurse für Familienlotsen an. Das erklärt der Landkreis in einer Pressemitteilung. Demnach fänden ab dem 17. März 2021 in Zusammenarbeit mit dem Lokalen Bündnis für Familie und der Familienbildungsstätte Hildesheim statt. Familienlotsen sollen Familien ehrenamtlich dabei unterstützen sich etwa bei Behördengängen besser zurechtzufinden.


Die Kurse begännen dem Landkreis zufolge am 17. März 2021 und würden vom Lokalen Bündnis für Familie und die Familienbildungsstätte Hildesheim kostenfrei angeboten. „Der Kurs wird aufgrund der Pandemie-Lage erstmals als Online-Schulung stattfinden. Vielleicht ist zu einem späteren Zeitpunkt Präsenzunterricht möglich“, erklärt Madlen Kestner vom Lokalen Bündnis für Familie. Ihre Kollegin Yvonne Blöcker ergänzt: „Die Qualifizierung richtet sich an Interessenten, die Freude an der Zusammenarbeit mit Familien, Kindern und Jugendlichen sowie Kindergruppen haben. Die Themen sind sehr vielfältig, beispielsweise werden die Inhalte Bindung, Kommunikation und gesundes Aufwachsen behandelt“.

Die Kurstreffen fänden demnach ab dem 17. März 2021 einmal wöchentlich donnerstags von 18 bis 21 Uhr mit der Referentin Lena Glodde statt. Voraussetzungen seien ein internetfähiger PC, ein Laptop oder Tablet mit Kamera und Mikrofon. Die Teilnehmer ergründen demnach auch ihre eigenen Einstellungen und Verhaltensweisen im Familienkontext. Nach 12 Veranstaltungen würde ein Zertifikat übergeben. In den Ferien pausiere das Programm.

Ehrenamtliche Hilfe für Familien


Die Ehrenamtlichen unterstützten nach der Schulung Familien, Kinder, Jugendliche und Kindergruppen auf "freiwilliger Basis alltagsorientiert und lebenspraktisch". Sie informieren zu Beispiel über Beratungsstellen, begleiteten zu Ämtern und Behörden und führten Gespräche rund um den Familien-Alltag. Ziel sei es, Hilfe zur Selbsthilfe zu ermöglichen.

Eine Verpflichtung zu Einsätzen ergäbe sich aus der Teilnahme an der Qualifizierung nicht. Das zeitliche Engagement richte sich nach den persönlichen und zeitlichen Möglichkeiten der Ehrenamtlichen. Die Lotsen erhielten für ihre ehrenamtliche Tätigkeit eine Aufwandsentschädigung, begleitende Fachberatung sowie themenbezogene Fortbildungen. Ehrenamt würde so mit der Möglichkeit einer persönlichen Weiterentwicklung verbunden, erklärt der Landkreis.

Das Lokale Bündnis für Familie biete für Fragen zum Ehrenamt Familienlotsen am 18. Dezember, in der Zeit von 9 bis 12 Uhr, und am 4. Januar, in der Zeit von 15 bis 18 Uhr, eine Telefonsprechstunde an.


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