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Landkreis Helmstedt will vom Hochwasser betroffenen Kindern ein Urlaubsangebot machen



Helmstedt

Landkreis Helmstedt will vom Hochwasser betroffenen Kindern ein Urlaubsangebot machen

Hierfür werden noch Gastfamilien gesucht.

Symbolbild
Symbolbild Foto: Christoph Böttcher

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Helmstedt. Kindern und Jugendlichen aus dem Hochwassergebiet im Landkreis Ahrweiler im Alter von 12 bis 16 Jahren, eventuell mit Familien, soll die Möglichkeit angeboten werden 8 bis 14 Tage während ihrer Schulferien im Landkreis Helmstedt zu verbringen. Das berichtet der Landkreis Helmstedt in einer Pressemitteilung.



Wie wohl alle Bürgerinnen und Bürger machte sich auch der Landkreis Helmstedt Gedanken, wie den Menschen in den Katastrophengebieten geholfen werden kann. „Es ist das Eine, eine Geldspende an die in Not geratenen Kommunen zu senden, wir möchten im Landkreis Helmstedt einen anderen Weg der Hilfsmaßnahme beschreiten“, erklärte der Landrat Gerhard Radeck. Ein Privatmann machte einen Vorschlag, den der Landrat gleich aufgriff. „Warum bieten wir nicht Kindern einen Aufenthalt im Landkreis Helmstedt an?“ Sofort wurde eine Projektgruppe gebildet, die unter anderem aus dem Landrat, dem Sprecher der Hauptverwaltungsbeamten der kreisangehörigen Kommunen, Alexander Hoppe, und Rudolf-Helmut Strozyk, der sich als Privatmann sozial sehr engagiert, besteht. In einer Videokonferenz wurden aus der Projektgruppe viele Ideen vorgebracht, die nun weiter ausgearbeitet und geplant werden.

Etwa 20 Kinder und Jugendliche sollen aufgenommen werden


Der Sozialdezernent des Landkreises Helmstedt, Dr. Burkhard Nolte, nahm Kontakt mit dem zuständigen Jugendamtsleiter im Landkreis Ahrweiler auf, der begeistert von dieser Initiative war. Um die Unterbringung der Kinder und Jugendlichen, die an dieser Aktion teilnehmen möchten, organisieren zu können, ruft die Projektgruppe Familien auf, die sich als Gastfamilien zur Verfügung stellen möchten. Es sollten zirka 20 Kinder und Jugendliche im Alter von 12 bis 16 Jahren für 8 bis 14 Tage aufgenommen werden.



Da die Kinder in den Katastrophengebieten aus verständlichen Gründen in dieser Zeit vielleicht nicht von ihren Eltern getrennt werden möchten, sollte ihnen natürlich auch die Möglichkeit gegeben werden mit ihrer Familie anzureisen. Dieses Angebot könnte auch für einen späteren Zeitpunkt zum Beispiel in den Herbstferien gelten. Wer sich vorstellen kann, ein Kind / einen Jugendlichen oder eine Familie bei sich aufzunehmen, kann sich unter der E-Mailadresse wir-helfen-adenau@landkreis-helmstedt.de melden.


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