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Landkreis Wolfenbüttel nimmt über 400.000 Euro durch Temposünder ein



Landkreis nimmt über 400.000 Euro durch Temposünder ein

Nicht nur durch den Landkreis werden die Geschwindigkeiten überwacht. Neben der Straßenverkehrsabteilung führt auch die Polizei Geschwindigkeitsüberwachungen durch.

von Anke Donner


Symbolbild.
Symbolbild. Foto: Rudolf Karliczek

Wolfenbüttel. Jede Woche werden auf regionalHeute.de die durch den Landkreis mitgeteilten Blitzerstandorte veröffentlicht. Dabei handelt es sich jedoch nur um die mobilen Geschwindigkeitsüberwachungen. Hinzu kommen noch die festinstallierten Blitzer. regionalHeute.de hat beim Landkreis Wolfenbüttel einmal nachgefragt, wie viele Verstöße seit Jahresbeginn registriert wurden und wie viel Geld der Landkreis durch Blitzer eingenommen hat.



Nicht nur durch den Landkreis werden die Geschwindigkeiten überwacht. Neben der Straßenverkehrsabteilung führt auch die Polizei Geschwindigkeitsüberwachungen durch. Das Geld landet aber am Ende beim Landkreis. Und das ist nicht wenig. In die Kasse des Landkreises wurden im laufenden Jahr bisher rund 406.805 Euro durch Raser gespült, davon allein 148.702 Euro aus den mobilen Geschwindigkeitsüberwachungen, zu denen auch der Blitzer-Anhänger gehört.

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Insgesamt gab es laut Landkreisverwaltung 16.341 Verstöße durch Geschwindigkeitsüberschreitungen. Die Gelder fließen als Einnahmen in den Gesamt-Haushalt des Landkreises ein und sind nicht zweckgebunden. Alle Aufgaben des Landkreises finanzieren sich aus dem Haushalt, zu dem auch die Bußgelder beitragen, erklärt die Pressestelle des Landkreises.

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Landkreis kontert Kritik


In den sozialen Netzwerken kommt es immer wieder zu lautstarker Kritik, der Landkreis würde sich mit diesen Maßnahmen "die Taschen voll hauen". Doch es gehe nicht darum, die Kassen zu füllen, sondern die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmenden zu erhöhen, macht Landkreissprecher Andree Wilhelm auf Nachfrage von regionalHeute.de deutlich. "Durch Bußgeldeinnahmen 'gefüllte Landkreiskassen' können auch ganz leicht dadurch vermieden werden, dass sich alle Verkehrsteilnehmenden an die geltenden Geschwindigkeitsbegrenzungen halten", so Wilhelm.


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