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Landkreis Wolfenbüttel ist noch sicherer geworden

von Anke Donner


Die Polizei Wolfenbüttel stellte am Freitag die Kriminalstatistik für das Jahr 2016 vor. Foto: Anke Donner
Die Polizei Wolfenbüttel stellte am Freitag die Kriminalstatistik für das Jahr 2016 vor. Foto: Anke Donner Foto: Anke Donner

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24.02.2017

Landkreis. Am heutigen Freitag stellte das Polizeikommissariat Wolfenbüttel die Kriminalstatistik für das Jahr 2019 vor. Die Zahlen verdeutlichen auch in diesem Jahr, dass es sich bei Wolfenbüttel wieder um den sichersten Landkreis Niedersachsens handelt.


Mit stolz, aber auch einem kritischen Blick auf die eigene Arbeit, verkündetenPolizeidienststellenleiter Rodger Kerst und Thomas Arth, Leiter Kriminalermittlungsdienst, dass auch in diesem Jahr der Landkreis Wolfenbüttel der sicherste in ganz Niedersachsen ist.

Insgesamt wurden im vergangenen Jahr im Zuständigkeitsberich des Polizeikommissariats Wolfenbüttel 4.447 Straftaten polizeilich erfasst und somit 95 weniger als noch im Vorjahr. Aufgeklärt wurden davon 2.586. Einen ähnlich niedrigen Wert habe es in den letzten zehn Jahren nicht gegeben, erklärten Kerst und Arth. Dass der Landkreis Wolfenbüttel wieder einmal der sicherste in ganz Niedersachsen ist, hänge von vielen Faktoren ab. Zum einen liege das an der Arbeit der Beamten vor Ort und an der guten Vernetzung der Polizei mit den Partnern. Zum anderen würde es auch von der Zusammensetzung der Einwohnerstruktur des Landkreises abhängen. Zudem habe man nicht solche sozialen Brennpunkte, wie das in anderen Städten und Kreisen der Fall sei.

Am auffälligsten sei, dass Straftaten im Bereich des schweren Diebstahl, der Brandstiftungen, Vermögens-und Fälschungsdelikte und der Fahrraddiebstähle stark zurückgegangen sind, teilt Thomas Arth mit. "Mit den Zahlen sind wir unter dem landesweiten Durchschnitt. Ich denke, wir sind da auf einem guten Weg", so Arth.

Weniger Wohnungseinbrüche


124 (- 17) Wohnungseinbrüche wurden im Jahr 2016 angezeigt, darunter 59 sogenannte Tageswohnungseinbrüche, die in die Zeit zwischen 6 und 21 Uhr fallen. Lediglich neun Taten konnten davin aufgeklärt werden. Eine seit Herbst 2015 in Salzgitter eingerichtete zentrale Bearbeitung der Wohnungseinbruchskriminalität der Polizei Salzgitter/Peine/Wolfenbüttel hat für den hiesigen Bereich bislang noch nicht zu einer spürbaren Verbesserung der Aufklärungsergebnisse geführt. Allerdings konnten gemeinsam durchgeführte Streifen- und Präventionsmaßnahmen die Zahl der Einbrüche senken (- 17). "Mit der Aufklärungsquote in diesem Bereich sind wir nicht zufrieden. Insbesondere, da wir dieses spezielle Konzept eingeführt haben. In Wolfenbüttel scheint es aber noch nicht zu greifen. Wir sind aber zuversichtlich, dass das noch kommt. Vielleicht ist aber auch genau dieses Konzept der Grund dafür, dass die Einbruchszahlen gesunken sind", so Arth.

Aufklärungsquote geringfügig gestiegen


Insbesondere im Bereich der einfache Diebstähle, der schweren Diebstähle und derBrandstiftungen ist die Aufklärungsquote leicht gestiegen. Insgesamt wurden 2.586 Straftaten aufgeklärt. Besonders im Bereich der Wohnungseinbrüche gestaltet sich die Aufklärung schwierig, erklärt Thomas Arth. Hier sei es oftmals so, dass es sich nicht um örtliche Täter handelt. Die nähe zu den Autobahnen führe dazu, dass Täter schnell verschwinden und nicht mehr zu ermitteln seien. "Es gibt Delikte, die sind einfacher aufzuklären. Andere Taten nur schwer, so wie Einbrüche", ergänzt Rodger Kerst.


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