Sie sind hier: Region >

Leben mit Corona-Folgen: Verein lädt zum Online-Austausch ein



Salzgitter

Leben mit Corona-Folgen: Verein lädt zum Online-Austausch ein

Nach einer Corona-Infektion könnten Betroffene unter Langzeitfolgen leiden.

Symbolbild
Symbolbild Foto: pixabay/regionalHeute.de

Artikel teilen per:

Salzgitter. Von Covid-19 genesen zu sein, bedeutet nicht, automatisch wieder vollkommen gesund zu sein. Eine Vielzahl der Betroffenen leidet auch Monate später noch an Langzeitfolgen wie Kurzatmigkeit, Erschöpfungszuständen, Muskelschwäche, Konzentrationsstörungen oder Depressionen, die die Lebensqualität der Betroffenen massiv einschränken können. Selbsthilfekontaktstelle Salzgitter lädt Betroffene gemeinsam mit dem Verein „Leben mit Corona“ zum Online-Austausch ein. Die Online-Veranstaltung ist kostenlos und findet am Donnerstag, 18. Februar um 18 Uhr über das datenschutzkonforme Videokonferenzsystem BigBlueButton statt. Dies teilt der Paritätischer Wohlfahrtsverband Niedersachsen mit.



Erste Studien würden bereits zu diesem neuartigen Phänomen existieren, das nun unter dem Namen Long-Covid bekannt ist. Sogenannte Post-Covid-Ambulanzen würde Betroffenen als erste Anlaufstelle dienen. Der Erfahrungstausch mit Gleichbetroffenen könne außerdem ein wichtiger Ankerpunkt im Umgang mit der Erkrankung sein. Als Angehörige eines schwer an Covid Erkrankten habe Constanze Jacke den Verein „Leben mit Corona“ gegründet, um anderen Betroffenen Informationen, Austausch- und Unterstützung zu bieten.

Gemeinsam möchten nun die Selbsthilfekontaktstelle des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Salzgitter und der Verein „Leben mit Corona“ Betroffenen in der Region Salzgitter in einer Online-Veranstaltung die Möglichkeit bieten, in den ungezwungenen Austausch mit Gleichbetroffenen zu treten und sich auch über die Chancen der Selbsthilfe zu informieren. Darüber hinaus bestehe für Interessierte auch die Möglichkeit, gemeinschaftlich eine neue Selbsthilfegruppe zum Thema Long-Covid ins Leben zu rufen, um sich regelmäßig austauschen und sich gegenseitig Mut machen zu können.

Um eine Anmeldung werde spätestens bis zum 17. Februar gebeten, per E-Mail unter kiss-sz@paritaetischer.de oder telefonisch unter 05341 8467 22. Die Selbsthilfekontaktstelle stehe allen Interessierten für Rückfragen zu Verfügung und leistet darüber hinaus auch technischen Support beim Einwählen in die Videokonferenz. Eine Teilnahme per Telefon sei ebenfalls möglich. Die Veranstaltung finde im Rahmen des sogenannten „Thema des Monats“ statt. Dabei nehme die Selbsthilfekontaktstellen jeden Monat ein anderes selbsthilferelevantes Thema genauer unter die Lupe und lädt Betroffene und Interessierte ein, sich im Rahmen verschiedener Veranstaltungsformate zu dem jeweiligen Thema zu informieren und auszutauschen.


zur Startseite