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Lebenshilfe freut sich über Spende für Therapiepferd Sam



Wolfenbüttel

Lebenshilfe freut sich über Spende für Therapiepferd Sam


 Unter Beobachtung von Therapiepferd Sam übergeben die Kiwanis-Mitglieder Bernhard Bolien (von links), Werner Kosanke, Almuth Ottmer, Angelika Ripken und Inge Nicolaus den Spenden-Scheck an die Vertreter der Lebenshilfe Karin Bartholomäus, Erik Roehring, Klaus Bätcke und die Kinder der Tigerenten-Gruppe. Foto: Lebenshilfe
Unter Beobachtung von Therapiepferd Sam übergeben die Kiwanis-Mitglieder Bernhard Bolien (von links), Werner Kosanke, Almuth Ottmer, Angelika Ripken und Inge Nicolaus den Spenden-Scheck an die Vertreter der Lebenshilfe Karin Bartholomäus, Erik Roehring, Klaus Bätcke und die Kinder der Tigerenten-Gruppe. Foto: Lebenshilfe Foto: lebenshilfe

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Groß Denkte. Der Wolfenbütteler Kiwanis-Club hat 2.000 Euro für die Arbeit der Lebenshilfe-Kindergärten mit Therapiepferd Sam gespendet.



Sam ist ein geduldiger Artgenosse. Mit seinem dichten Fell, das stellenweise zu Zöpfen geflochten ist, sieht der zwölfjährige Tinker-Hengst richtig gemütlich aus. Wenn er auf seinem Rücken die Kinder der Wolfenbütteler Lebenshilfe-Kindergärten trägt, leistet Sam allerdings wertvolle therapeutische Arbeit.

„Die Kinder müssen mit ihm sprechen, damit er losgeht“, berichtet Corinna Weiß, ausgebildete Pferde-Therapeutin der Lebenshilfe, die Sam und die Kinder stets über die Anlage der Reitsportgemeinschaft Asse in Groß Denkte führt. Dort besuchten jetzt Vertreter des Wolfenbütteler Kiwanis-Clubs eine Therapie-Einheit für die Tigerenten-Gruppe des heilpädagogischen Kindergartens Siebenstein. Die Mitglieder des Service-Clubs, der sich insbesondere für Kinder einsetzt, überreichten zudem einen Spendenscheck über 2.000 Euro für die Arbeit mit Sam.

Große Freude über Spende


„Wir freuen uns und sind sehr dankbar. Die Spende ist eine wichtige Entlastung für uns“, sagt Klaus Bätcke, Vorsitzender des Wolfenbütteler Lebenshilfe-Vereins. Er freue sich, dass den Kinder so geholfen wird. „Das wäre ohne Spenden nicht ohne weiteres möglich“, so Bätcke. Alle Kinder aus dem Siebenstein und dem Sprachheil-Kindergarten Löwenzahn nehmen blockweise übers Jahr verteilt an dem Programm teil. „Es ist eine tolle Ergänzung unseres Angebots“, findet Karin Bartholomäus, Leiterin des Siebensteins.

Die Kiwanis unterstützen die Arbeit mit dem Therapiepferd regelmäßig bereits seit etwa zehn Jahren. Und diese Arbeit zeigt Wirkung und Erfolge. Das Kommunizieren mit Sam lässt viele Kinder aus sich herausgehen und hilft bei der Bewältigung von Ängsten. Ein Kind mit einer Störung aus dem Autismus-Spektrum habe etwa auf Sam zum ersten Mal überhaupt gesprochen.

„Daher unterstützen wir dieses Programm sehr gerne. Unser ganzer Club steht voll hinter dieser Spende“, verrät Almuth Ottmer, Präsidentin der Wolfenbütteler Kiwanis. Um die Spendengelder zu akquirieren, organisiert der Club zahlreiche Aktionen – darunter jedes Jahr ein großes Jazz-Konzert. Die nächste Auflage findet am Samstag, 17. Juni, im Innenhof des Residenz-Schlosses statt.


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