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Lebenshilfe Wolfenbüttel freut sich über Spende der Oettinger-Brauerei



Wolfenbüttel

Lebenshilfe Wolfenbüttel freut sich über Spende der Oettinger-Brauerei

Von dem Geld wolle man Massagegeräte und Hochbeeete anschaffen.

Lebenshilfe-Geschäftsführer Bernd Schauder (Dritter von rechts) und die Fördergruppe der Lebenshilfe Wolfenbüttel bedankten sich bei den Oettinger-Mitarbeitern Uwe Berkhausen (links) und Silvio Pielmeier (rechts) für den Spendenscheck über 1000 Euro.
Lebenshilfe-Geschäftsführer Bernd Schauder (Dritter von rechts) und die Fördergruppe der Lebenshilfe Wolfenbüttel bedankten sich bei den Oettinger-Mitarbeitern Uwe Berkhausen (links) und Silvio Pielmeier (rechts) für den Spendenscheck über 1000 Euro. Foto: Lebenshilfe

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Wolfenbüttel. Große Freude habe bei der Lebenshilfe Wolfenbüttel beim Besuch von Silvio Pielmeier und Uwe Berkhausen hervorgerufen. Die beiden Mitarbeiter des Braunschweiger Standortes der Oettinger-Brauerei brachten laut einer Pressemitteilung der Lebenshilfe in Wolfenbüttel einen Spendenscheck über 1000 Euro für die Tagesförderstätte der Lebenshilfe-Werkstatt mit. „Das Geld können wir in dem Bereich sehr gut gebrauchen“, sagte Lebenshilfe-Geschäftsführer Bernd Schauder und bedankte sich für die Aktion der Brauerei.



Die Tagesförderung sei eine Einrichtung der Werkstatt für Menschen, die aufgrund ihrer Behinderung nicht am Arbeitsleben teilhaben können. „Wir wollen von dem Geld einen Massagestuhl und Massagematten anschaffen – unter anderem für die Menschen, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind“, berichtet Lebenshilfe-Mitarbeiterin Carola Furche. Auch Hochbeete wolle die Einrichtung anlegen. Außerdem sollen von der Spende noch Hilfsmittel für die unterstützte Kommunikation angeschafft werden.

Bei der Firma Oettinger wird das Programm „Mitarbeiterförderung“ derzeit fünf Jahre alt. Mitarbeiter der Brauerei können sich dabei um Fördersummen bewerben, die sie einem Verein zugutekommen lassen möchten. Einmal im Quartal spendet das Unternehmen 2500 Euro an jedem der vier Standorte in Deutschland. Das Programm sei ein zentraler Bestandteil der Unternehmenskultur.


Am Standort Braunschweig hat sich Silvio Pielmeier für die Lebenshilfe Wolfenbüttel starkgemacht. „Die Freude war groß, als wir den Zuschlag bekommen haben“, sagt Pielmeier, dessen Sohn die Tagesförderstätte besucht. Er kündigte zudem an, die Pflanzen für die geplanten Hochbeete aus seinem Garten zu stiften.

Die Teilnehmer der Frühförderstätte sind derzeit – wegen der pandemiebedingten Sicherheitsvorkehrungen – stark isoliert, worunter viele Beschäftigte der Lebenshilfe leiden würden, berichtete Schauder. Umso größer war in dem Bereich die Freude über die Spende und die geplanten Neuanschaffungen.


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