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Leitungswechsel in der Notfallseelsorge Gifhorn



Gifhorn

Leitungswechsel in der Notfallseelsorge Gifhorn

von Christoph Böttcher


Pastor Friedhelm Meinecke im Gespräch mit Pastorin Renata Pautsch, Foto: Ulla Evers
Pastor Friedhelm Meinecke im Gespräch mit Pastorin Renata Pautsch, Foto: Ulla Evers Foto: Ulla Evers

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Gifhorn. Zum 1. Februar wird Pastorin Renata Pautsch die Leitung der Notfallseelsorge im Kirchenkreis Gifhorn übernehmen.



Seit Sommer letzten Jahres hatte Pastor Friedhelm Meinecke den Postenals Koordinator der Notfallseelsorge von Pastor Georg Julius übernommen. Meinecke wird ab dem 1. Februar eine neue Aufgabe als Pastor in Weyhausen übernehmen. „Notfallseelorge gehört zu unseren wesentlichen Aufgaben als Pastoren und Diakone“, so Renata Pautsch. Sie ist als Pastorin in Adenbüttel und Rethen tätig.

Neues System für ständige Erreichbarkeit


Damit die wenigen Notfallseelsorger nicht überlastet werden, hatdie Konferenz der hauptamtlichen Seelsorger im Kirchenkreis ein neues Dienstplansystem besprochen. So sollen alle Pastoren und Diakone drei Wochen im Jahr das Diensthandy übernehmen, über dassie sieben Tage lang für 24 Stunden erreichbar sind. Alle Diensthabenden nehmen aneiner einwöchigen Ausbildung teil, um sich auf die schwierigen Gesprächssituationen vorzubereiten. Renata Pautsch: „Wir sind einfach da, wenn die schockierten Angehörigen fragen, wie es weitergehen soll.“ Die Seelsorger arbeiten unabhängig von Religion oder Konfession der betroffenen Menschen.

Im Jahr 2016 wurden sie 31 Mal gerufen. Davon waren sie 28 Mal im häuslichen Umfeld, um Todesnachrichten zu begleiten.


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