Braunschweig

Lichtbildervortrag im Naturhistorischen Museum


"Regenwald-Gebiet `Popayato Paguat´ "  (Bildautor: NABU / Tom Kirschey)
"Regenwald-Gebiet `Popayato Paguat´ " (Bildautor: NABU / Tom Kirschey)

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28.10.2016

Braunschweig. Mit knapp 90 Millionen Hektar verbliebener Waldfläche gehört Indonesien zu den bedeutendsten Nationen beim Schutz tropischer Wälder. Allein zwischen 1990 und 2000 verlor der weltgrößte Inselstaat aber 24 Millionen Hektar Wald – das Land verzeichnet bis heute die höchsten Entwaldungsraten weltweit. Der NABU lädt dazu zu einem Lichtbildvortrag.



Der globale Ressourcenhunger, insbesondere nach billigem Papier und Palmöl, fehlendes Landmanagement und Landkonflikte heizen diese Entwicklung an, so der NABU.

Seit 2006 setzen internationale Naturschutzorganisationen auf einen neuen Weg im Schutz der letzten Regenwälder: sie pachten vom indonesischen Staat Forstkonzessionen für die so genannte Ökosystemrestauration. Tom Kirschey aus der Bundeszentrale des NABU berichtet über die erste Konzession ihrer Art – Hutan Harapan, eines der letzten Tiefland-Regenwaldgebiete Sumatras, sowie über das neuste Konzessionsprojekt `Popayato Paguat´ in der Provinz Gorontalo auf Sulawesi. Mittlerweile konnten so schon mehr als 500.000 Hektar Wald gesichert werden, auch wenn die hierfür erforderlichen finanziellen Mittel und der Regenwaldschutz eine riesige Herausforderung bleiben. Natürlich gewährt der Vortrag auch einen Einblick in die einzigartige bedrohte Tierwelt Indonesiens, vom Orang-Utan bis zum Koboldmaki. Beginn: 19:00 Uhr, im Lichtsaal des Naturhistorischen Museums, Pockelstr. 10 in Braunschweig. Für die gemeinsame Veranstaltung des NABU, der Zeitschrift „natur“ und dem Naturhistorischen Museum ist der Eintritt für NABU-Mitglieder frei (bei Vorlegen des Mitgliedsausweises). Kosten für Nicht-Mitglieder: drei Euro.


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