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Liebes-Wirrwarr im Storchennest: Fridolin hat eine Neue!



Gifhorn

Liebes-Wirrwarr im Storchennest: Fridolin hat eine Neue!

von Nick Wenkel


Das neue Promi-Paar unter den Störchen: Fridolin und Mai. Foto: NABU
Das neue Promi-Paar unter den Störchen: Fridolin und Mai. Foto: NABU

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Leiferde. So schnell kann es gehen! Kaum war die Meldung Ende letzter Woche verbreitet, dass Fridolin sein Nest wieder für sich alleine hatte, da tauchte ein neues Weibchen auf und verbrachte nun mit dem Storchencasanova auch schon die erste gemeinsame Nacht. Der Name der neuen Liebe: Mai.



Am späten Freitagnachmittag landete laut Angaben der NABU fortwährend eine Störchin auf dem Nest des hohen Schornsteins im NABU-Artenschutzzentrum. „Unzählige Male packte Fridolin sie sehr unsanft am Hals und schmiss sie vom Nest, sobald die eifrige Dame anfing Äste im Nest umzudekorieren“, berichtet Bärbel Rogoschik, Leiterin des NABU-Artenschutzzentrums Leiferde. Ihre Hartnäckigkeit zahlte sich jedoch aus, schon am Freitagabend verbrachten beide Störche die Nacht gemeinsam im Nest. Samstag ging es mit den Auseinandersetzungen weiter. Sonntag war es schon deutlich ruhiger, auch Paarungen waren häufiger zu beobachten.

Eine Dänin für Fridolin


Interessanterweise trägt die Störchin unten am rechten Bein einen gefalzten Ring. Nach Rücksprache mit dem Storchenbetreuer Hans-Jürgen Behrmann, benutzen die Dänen für die Beringung ihrer Störche solche Ringe. Mittlerweile wisse man, dass die Störchin tatsächlich aus Dänemark kommt, 2015 dort im Rahmen eines schwedischen Storchenprojektes geschlüpft ist und Mai heißt. Ob es zu einer Familiengründung mit der unerfahrenen Störchin kommen wird, bleibt zu hoffen - allerdings nur falls Friederike nicht mehr auftaucht, so die NABU.

Den Störchen im NABU-Artenschutzzentrum Leiferde kann man via Webcam unter www.nabuzentrum-leiferde.de live ins Nest schauen.


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